Heraus zum 1. Mai

 DIE LINKE steht am 1. Mai unter dem Motto „Gemeinsam für höhere Löhne und mehr Zeit zum Leben“ an der Seite der Beschäftigten und der Gewerkschaften und macht Druck für ein Neues Normalarbeitsverhältnis mit höheren Löhnen, einem Mindestlohn von 12 Euro und einer Vollzeitarbeit zwischen 28 und 35 Stunden für alle.  Wir rufen euch auf, Euch an den diesjährigen 1.-Mai-Demonstrationen der DGB-Gewerkschaften zu beteiligen.

Die Demo startet in München um 10:00 Uhr am Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr. 64.

Aufruf zum Ostermarsch am 31.03.2018 in München

 Deutschland ist der größte Waffenexporteur in der EU und belegt weltweit Platz drei. Deutschland liefert weiterhin Waffen an die Diktatur in der Türkei, welche damit die kurdische Bevölkerung unterdrückt. In Syrien fahren Panzer aus deutscher Produktion unter türkischem Kommando gegen Kurdengebiete.

Es gibt genug Gründe, um an Ostern für Frieden und Abrüstung zu demonstrieren. DIE LINKE ruft zur Teilnahme an den Ostermärschen 2018 auf!

Der Ostermarsch am 31.03.2018 in München beginnt mit einer Auftaktkundgebung um

  •  11:30 Uhr am Pariserplatz.
  •  anschließend Demonstrationszug zum Marienplatz
  •  13:00 Uhr Kundgebung auf dem Marienplatz


17. Februar 2018

Protest gegen Münchner „Sicherheitskonferenz“

Über 4000 Menschen demonstrierten lautstark gegen die diesjährige Sicherheitskonferenz in München. Mittels Demonstration und Protestkette wurde das Tagungszentrum im Bayerischen Hof erfolgreich umzingelt. Dazu erklärt Ates Gürpinar, Kreissprecher in München: „Auch die bayerische LINKEN beteiligte sich an den Protesten. Wir treten für Abrüstung und einem Ende von Rüstungsexporten und Auslandseinsätzen der Bundeswehr ein.

Dies ist auch dringend nötig, da Rüstungskonzerne weiter Milliarden mit den Waffenexporten in Krisengebiete wie die Türkei, Saudi-Arabien und andere Länder verdienen. Die Türkei setzt nun unter anderem deutsche Leopard-2-Panzer beim Überfall auf kurdische Gebiete in Syrien ein, sorgt damit für viele weitere Tote und Verletzte, Zerstörung und Flucht. Sie boykottiert den Kampf gegen den IS.

Die Bundesregierung plant, ihre eigenen jährlichen Militärausgaben bis 2024 zu verdoppeln auf rund 75 Milliarden Euro. Dies wären aktuell 20 Prozent des Bundeshaushaltes, die allein für Rüstung ausgegeben werden. Diese Milliarden fehlen dann dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden: im Sozialbereich, für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, für Investitionen in die Infrastruktur sowie für den sozial-ökologischen Umbau.“

In Bayern, der deutschen Rüstungsschmiede, werden die US-Truppenübungsplätze immer weiter ausgebaut. DIE LINKE lehnt eine Militarisierung der Welt – egal ob über Aufstockung der NATO oder alternativ über den Ausbau der militärischen Fähigkeiten der EU – strikt ab.“

DIE LINKE verurteilt das Vorgehen der Polizei und die Festnahmen von einigen Demonstrationsteilnehmer*innen.

Dazu der aktuelle Münchner Flyer gegen Aufrüstung und Waffenexporte.

Empört euch! Engagiert euch! Mehr Personal im Dachauer Klinikum

Die Zustände im Dachauer Klinikum sind nicht mehr hinnehmbar. Es ist höchste Zeit zu handeln. Dazu brauchen wir das Engagement jedes und jeder Einzelnen, aller Gewerkschaften, Organisationen, Vereine.

Immer weniger Arbeitskräfte in der Pflege müssen immer mehr Kranke versorgen. Das Personal klagt, dass Patienten kaum noch so gepflegt und versorgt werden können, wie es der Notwendigkeit und dem Ethos dieses lebenswichtigen Berufes entspricht.  Die Rechte der ArbeitnehmerInnen werden untergraben

 

Was tun? Wir fordern:

→  Sofort mehr Personal in Pflege, Reinigung und Service!

→  Ein Pflegeschlüssel, der gute Arbeit und Pflege garantiert, muss für Klinikbetreiber verpflichtend festgeschrieben werden. Die Beschäftigten wissen, wie viele sie dafür sein müssen, ihre Expertise muss gelten.

→  Mehr Lohn und Ausbildungsvergütung, weg mit Leiharbeit und Befristung!

→  Die Nicht-Beachtung des Personalschlüssels muss sanktioniert werden, die Gefährder der Gesundheit der Bevölkerung müssen strafrechtlich haftbar gemacht werden. 

Rücknahme der Privatisierung der Krankenhäuser, Kliniken und Altenheime: Gesundheit darf keine Ware mehr  sein. Gesundheitsversorgung ist eine gesellschaftliche Aufgabe und darf nicht Konzerninteressen geopfert werden. Sie gehört wieder in die Hand der Gesellschaft. 

→ Wir dürfen es nicht den Beschäftigten der Klinik alleine überlassen, unser marodes Gesundheitssystem zu retten.

 

Das ganze Flugblatt gibt es hier

Fragen, Solidaritätsschreiben und Infos zur Unterstützung des Arbeitskampf im der Klinik via: info@die-linke-amper.de

12. Juli 2017

Helios kassiert - Pflege verliert

Solidarität mit den Beschäftigten der Helios Amper Klinik Dachau

Seit das früher renomierte und beliebte Dachauer Krankenhaus privatisiert worden ist, verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten immer weiter. Es herrscht akuter Pflegenotstand in Dachau, die Beschäftigten protestieren gegen den Personalmangel, gegen den die Klinik nur scheinbar etwas unternimmt. Fachkräftemangel? Kein Wunder bei diesem Arbeitsdruck und der permanenten Überlastung. Aus internen Kreisen wird von zeitweise skandalös und gefährlich unterbesetzte Stationen berichtet. Darunter leidet massiv die Gesundheit der Arbeiter*innen in der Pflege und der Patienten.

Wir nehmen das nicht hin. DIE LINKE.Amper zeigte  mit einer Graffitiaktion ihre Solidarität mit den Beschäftigten, die Gewerkschaft denkt über Streiks nach, mit weiteren Aktionen werden wir den Druck erhöhen.

"Um die Beschäftigten in ihrem Widerstand gegen die miserablen und sich ständig noch verschlechternden Arbeitsbedingungen zu unterstützen, braucht es Öffentlichkeit und Organisation, keine bessere Kommunikation mit den Verursachern des Missstandes", so Renate Schiefer, Sprecherin des Kreisverbandes Amper, an den Geschäftsführer der Helios Klinik Dachau.

Die Presse ist voll von Berichten über die Zustände im Dachauer Krankenhaus: Die Beschäftigten klagen über enorme Arbeitshetze und -druck, die Patienten über mangelhafte Pflege und sogar unhygienische Zustände.

Was ist da dran? Was sind die Hintergründe?

Am Dienstag, 9. Mai, fand eine Podiumsdiskussion dazu statt. 

Die Presseberichte finden Sie hier

und hier

und hier

und hier

und hier

Gegen Personalabbau und Druck auf die Beschäftigten, gegen Verschlechterung der Pflege im Interesse der Profitmaximierung für den Helios-Konzern protestieren wir weiter und sind solidarisch mit den Beschäftigten der Amper-Klinik Dachau!