6. November 2016

Eine gerechte Zukunft für alle

Forum über Reichtum, Armut, Ungleichheit und realistische Alternativen

zweitägige Veranstaltung

Fürstenfeldbruck

Veranstalter: Sozialforum Amper

 
8. Oktober 2016

Friedens-Demonstration

 

Ates Gürpinar, Landessprecher DIE LINKE. Bayern, zur Lage in der Türkei.

München, Hans-Mielich-Straße 22
Gaststätte Hans Mielich

19:00 Uhr
Veranstalter: DIE LINKE. München


 
15. September 2016

Die Ukraine im Fokus der NATO

Russland das eigentliche Ziel

Oleg Musyka, Zeuge des Massakers im Gewerkschaftshaus in Odessa

Brigitte Queck, Staatwissenschaftlerin, Autorin des gleichnamigen Buches

München, EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80

19.00 Uhr

Veranstalter: junge Welt Leserinitiative München

 
15. September 2016

DiEm25

europäische Demokratiebewegung

19.00 Uhr

Fürstenfeldbruck

Eine Welt Zentrum

Heimstättenstr. 24

 

 

 
8. September 2016

Filmabend

19.00 Uhr

Fürstenfeldbruck

Eine Welt Zentrum

Heimstättenstr. 24

 

Fluchtursachen bekämpfen!

Flüchtlinge aufnehmen!

 

Der Rote Blitz ist eine Schau!

 

Monopoly

Refugees Welcome

 
 

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund deutscher Antifaschistinnen und Antifaschisten

 
30. Juli 2015

Solidarität mit den Menschen in Griechenland

Informationsveranstaltung zu aktuellen Lage in Griechenland

Referent Paul Kleiser

Politologe, Autor des Buches "Griechenland im Würgegrif"

am 30. Juli 2015 um 19.30 Uhr

im Bürgerpavillon, Eine-Welt-Café

Heimstättenstr. 24, Fürstenfeldbruck

Programm

 

Solidarität mit Griechenland

Pavlos Delkos SYRIZA München
 

Solidarität mit Griechenland

attac Chor singt

attac Chor
 
 
 

Flüchtlinge willkommen heißen!

Die linke Position zum Thema Flüchtlinge steht unter zwei Überschriften:

Fluchtursachen bekämpfen!

Gegen Ausgrenzung und Diffamierung! Die Grenze verläuft zwischen oben und unten!

Hier können grundsätzliche und aktuelle Stellungnahmen der LINKEN gelesen werden.

 

Stopp TTIP, Ceta, TiSa

Wir stoppen TTIP!

Die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative (EBI) wurde von über 3  Millionen Menschen unterschrieben!

 
4. April 2015

Ostermarsch 2015

 
15. März 2015

Politischer Frühschoppen Fürstenfeldbruck

Flüchtlinge im Landkreis. Zwischen Abschottung und freundlicher Aufnahme

 
14. Februar 2015

One Billion Rising

 
9. Februar 2015

Puchheim gegen Pegida

 
7. Februar 2015

Demontration gegen die NATO-Kriegstagung

Die Demo unter dem Alten Rathaus
 
7. Februar 2015

Demonstration gegen die NATO-Kriegstagung

 
6. Februar 2015

Internationale Münchner Friedenskonferenz

Altes Rathaus

Vorträge:

Gewaltfreier Widerstand ist erfolgreich

Gewalt ist kein Naturgesetz

Zivile alternative im Ukraine-Konflikt

 
6. Mai 2017

Jura Soyfer zuliebe

Rosa Luxemburg Club Amper veranstaltet

Eine musikalisch-biographische Würdigung

Mit dem Münchner Gewerkschaftschor

Quergesang & Roter Wecker

Der österreichische Dichter und Satiriker Jura Soyfer (1912-1939), der im KZ Buchenwald starb und nur 26 Jahre alt wurde, hat für seine schmale Lebensspanne ein bemerkenswertes Werk hinterlassen, das in über 50 Sprachen übersetzt worden ist. Am bekanntestes wurde er wohl mit dem Dachau-Lied, aber es gibt noch viel mehr zu entdecken an diesem Abend, der eine Linie zieht von den 1930er Jahren bis heute. Denn es ist dringend nötig, damals wie heute, Position zu beziehen gegen die Angst und den Haß, die nur den völkischen Brandstiftern nutzen.

Samstag, 6. Mai 2017 um 20 Uhr
Ludwig-Thoma-Haus, Dachau

Augsburgerstr. 23

Eintritt frei, Spenden willkommen

Antifaschistischer Widerstand

Führung KZ Dachau und Schießstätte Hebertshausen

 

Die Führung legt besonderes Augenmerk auf die deutschen und ausländischen Widerstandskämpfer, die in Dachau gefangen waren, und würdigt die Tausende sowjetischer Kriegsgefangenen, die in Hebertshausen  von der SS erschossen wurden. Besucher des musikalisch-literarischen Abends können so den deutschen Widerstand und den anderer Länder, hier besonders den der Roten Armee der UdSSR, kennenlernen und würdigen.

Dankeswerterweise leitet uns die erfahrene Dachauer Fremdenführerin Lili Schlumberger-Dogu durch die Gedenkstätten als Vorbereitung und Einstimmung auf den musikalisch-literarischen Abend "Jura Soyfer zuliebe..."

Um die Fahrt nach Hebertshausen und zurück, für die Autos oder Fahrräder gebraucht werden, zu organisieren, bitten wir um Anmeldung: rlc.amper@gmx.de

Treffpunkt vor dem Besucherzentrum des KZ Dachau

Samstag, 6. Mai 2017,  13.00 Uhr

Die Führung ist kostenlos.

29. April 2017

Tag der Befreiung des KZ Dachau

Gedenkfeier am 30. April

KZ befreit

Am 29. April 2017 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Dachau zum 72. Mal. Wir haben immer noch und immer wieder allen Grund und Anlass, vor Faschismus zu warnen, der Opfer zu gedenken und den Sieg über den Faschismus zu feiern.

Die Gedenkfeier findet dieses Jahr am Sonntag, 30. April, ab 9.00 Uhr in der KZ-Gedenkstätte Dachau statt.

 
3. Mai 2017

Mobil in München

Umweltfreundlich und zu fairen Preisen - statt Tieftunnel, Mega-Staus und dicker Luft

DIE LINKE Fraktion vor Ort

Am Mittwoch, 3. Mai 2017, 19.00 Uhr

Unionsbräu, Weinstube, Einsteinstr. 42, 81675 München

– Was bedeutet die (Fehl-)Entscheidung für den zweiten
S-Bahn-Tieftunnel in Bezug auf die Stadt- und Regionalentwicklung
im Großraum München?

– Welche vordringlichen Projekte sind gefährdet bzw.
welche Schienenprojekte müssen ergänzend und vorrangig
in Angriff genommen werden?

– Welche verkehrspolitischen Forderungen sind an den
Münchner Stadtrat zu stellen und warum ging bisher
wenig voran?

– Welche bundespolitischen Regelungen können uns helfen,
die Lebensqualität im Großraum München zu verbessern
und dauerhaft zu erhalten?

Öffentliche Veranstaltung - Eintritt frei

17. April 2017

Ostermarsch draußen

Die Dual-Use-Wanderung führt nach Bad Tölz zu Sitec Aerospace – mit einer Runde um das Ellbachmoos.

Treffpunkt in München: Ostermontag, 17. April 2017 um 10:45h Hbf am Gleis 27-36 (Starnberger Bahnhof) (Bayernticket in Gruppen, bitte absprechen, bis zu je 5 Leute) Abfahrt ab München 11:04h BOB 86913, Zugteil Lenggries Bf Bad Tölz an 11:58h - durch die Fußgängerunterführung (Rampe) zur Begrüßung ca. 12:05h Wie immer haben wir bunte Friedensfahnen dabei.

Zur Wanderung: Über Sachsenkamerstraße zum Sitecpark. Dann Bahnübergang Eichmühlstraße, Wanderweg bis Untermühlberg. Dort kurz Fahrbahn, dann Weg in den Wald, weiter nach Norden (Picknick), nach Ellbach/Birkenstraße, weiter den Wanderweg bis Thomas-Mann-Weg, Alleestraße. Beim Jugendheim in den Fußweg, über die Gudrunstraße an den Sportanlagen vorbei. Über die Peter-Freisl-Straße, durch den Parkplatz zur Einkehr.

15. April 2017

DIE LINKE ruft zur Teilnahme an den Ostermärschen 2017 auf.

Wir treffen uns um 11 Uhr am Stachus!

Die Bundesregierung plant eine gigantische neue Aufrüstungswelle: Der Militäretat 2017 wurde um 8 Prozent (2,7 Mrd. Euro) von 34,3 Mrd. Euro auf 37 Mrd. Euro gegenüber 2016 erhöht. Diese Erhöhung soll nun nach dem Willen der Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD jedes Jahr noch einmal erfolgen. Zielgröße, so der von der Bundesregierung mitgetragene Beschluss der NATO, sind 2 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) bis zum Jahr 2024, was dann ca. 70 Mrd. Euro wären!

Die Aufrüstung Deutschlands wird immer weiter vorangetrieben. Wir als LINKE stellen uns dem klar entgegen. Es geht hier vor allem um mehr Geld für die Anschaffung teurer Waffensysteme, zugleich wird die Bundeswehr personell aufgestockt. Das bedeutet dann mehr Waffen für die Bundeswehr, mehr Rüstungsexporte (dieser Waffen), mehr Auslandseinsätze und mehr (permanente) Stationierungen der Bundeswehr z.B. in Osteuropa an der Grenze zu Russland.

Nun heißt es, man müsse wegen den Wünschen des neuen US-Präsidenten Donald Trumps und Vereinbarungen innerhalb der EU mehr ins Militär stecken. Doch: Die Bundesregierung hat diese Aufrüstung innerhalb der NATO schon vor der US-Präsidentschaft Donald Trumps mitbeschlossen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der selbst bei Haushaltsüberschüssen keine zusätzlichen Investitionen in Straßen, Schulen und Gesundheitsversorgung stecken will, sagt, die Bundesregierung sei bereit für zusätzliche Militärausgaben. Zugleich heißt es sparen oder wie bei der Rente kürzen. Bei der Entwicklungshilfe verfehlt die Regierung sogar ihr selbstgestecktes 0,7 Prozent Ziel.

Wir fordern: Geld für soziale Sicherheit, Infrastruktur und Entwicklungshilfe statt für Aufrüstung!

Die Bundeswehr ist aktuell in 15 offiziellen Auslandseinsätzen, in vielen dieser Länder herrscht Krieg, eine europäische Interventionsarmee wird diskutiert. Es ist offensichtlich, dass Union und SPD eine Außenpolitik mit immer mehr militärischen Mitteln anstreben.  DIE LINKE will eine friedliche Konfliktlösung ohne Auslandseinsätze der Bundeswehr.   

DIE LINKE sagt: Krieg ist kein Mittel der Politik. Miteinander reden statt aufeinander schießen.

13. April 2017

Giftgasangriff - Cui bono

Alles was links ist

Im Krieg stirbt als erstes die Wahrheit

Kriege mit einer Lüge zu beginnen hat Tradition. Man muss da nicht nur an den von der SS fingierten Angriff auf den Sender Gleiwitz denken, mit dem der 2. Weltkrieg begann. Völlig vergessen auch, wie der Krieg der USA gegen Nordvietnam begann?  Am 4. August 1964 lief der amerikanische Zerstörer "Maddox" östlich der nordvietnamesischen Hafenstadt Haiphong in den Golf von Tonkin ein. Angeblich wurde der Zerstörer dabei von nordvietnamesischen Schnellboten mit Torpedos angegriffen Der damalige US-Präsident Lyndon B. Johnson klagte pathetisch  "im Golf von Tonkin treiben unsere Jungs im Wasser" und ordnete  "Vergeltung" an. In den 1980er Jahren deckten Historiker auf, dass niemand die „Maddox“ vor Nordvietnam angriffen hatte und auch keine US-Jungs im Wasser trieben.[1]  

Das Einzige was wir über das aktuelle Kampfgeschehen in Syrien wissen, ist dass es in einer von Rebellen gehaltenen syrischen Stadt einen mörderischen Giftgaseinsatz gegeben hat und Trump darauf den Befehl zur Bombardierung eines syrischen Militärstützpunktes mit 59 Marschflugkörpern gegeben hat. Was übrigens ebenso gegen das Völkerrecht verstößt, wie die der Einsatz von Giftgas.

Was wir allerdings wissen, ist dass der IS in den letzten Monaten von einer Niederlage zur nächsten taumelt und die Syrischen Truppen gewaltige Landgewinne verbuchen konnten. Warum dann noch Giftgas einsetzen – wohl wissend, wie die Weltöffentlichkeit darauf reagieren wird. Und hatte Trump nicht wenige Tage vorher gegenüber dem Wall Street Journal erklärt, ein Rücktritt des syrischen Staatschefs Assad sei keine obligatorische Bedingung mehr für eine friedliche Regelung der Syrien-Krise? Warum sollte Assad, der sich über diese Aussage sicher gefreut hat, in dieser Situation Giftgas einsetzen? Und damit nicht genug, beriet zur gleichen Zeit eine Geberkonferenz darüber, welche Mittel Syrien für den Wiederaufbau bekommen müsste. Fragt man also nach den Vorteilen eines solchen Giftgaseinsatzes, fällt einem niemand anderes als der IS ein, der nicht nur immer mehr in militärische Bedrängnis gekommen ist, sondern als Terrorband vor keinem Verbrechen zurückschreckt – erst recht nicht gegenüber Zivilisten.  Sicher, in dieser Hinsicht ist auch Assad nicht zimperlich – aber er ist bei weitem nicht so dumm, diesen unberechenbaren Trump zu provozieren und alles aufs Spiel  zu setzen,  was er in den letzten Monaten an militärischen und diplomatischen Erfolgen verbuchten konnte.

Harald Werner 13. April 2017

27. März 2017

Lesung

mit Adelmo Cervi

 

 

Montag, 27. März 2017

19.30 Uhr

Forum 31, Heimstättenstr. 31

Fürstenfeldbruck

 

Adelmo Cervi (Reggio Emilia, Italien) erzählt in seinem Buch von der italienischen Resistenza, dem Widerstand gegen das deutsche Militär in den Jahren 1943 bis 1945. Der Hof der antifaschistische Cervi-Familie war unter dem Faschismus Anlaufstelle für viele Flüchtlinge. Die sieben Brüder werden als Partisanen von der deutschen Wehrmacht und SS gefangen genommen und hingerichtet. Unter den Getöteten ist auch der Vater von Adelmo Cervi. Geschichten wie die der Cervi haben sich vielfältig in Italien während der deutschen Besatzungszeit zugetragen.

 

Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

 

V.i.S.d.P.: Renate Schiefer, renate.schiefer@arcor.de, Tel.: 0173-9411731

9. März 2017

Dachau ist bunt - nicht braun

Gegenkundgebung

Am 9. März folgten über 100 Bürgerinnen und Bürger dem Aufrufes des Runden Tisches Dachau gegen Rassismus, in dem mit vielen anderen demokratisch gesinnten Organisatinen auch DIE LINKE Amper aktiv ist, und Freiraum Dachau und setzten ein buntes und friedliches Zeichen gegen die im Augustenfelder Hof stattfindende AfD-Veranstaltung.

Die Menschenkette trug zweimal den Leitspruch „Dachau ist bunt - nicht braun“ aufzustellen.

Freundlicherweise hörte der Regen auf als die Menschenkette sich formierte.

Interessanterweise waren in Höhe des Augustenfelder Hofes die Straßenlaternen nicht eingeschaltet. Zufall oder Absicht? Eine Anfrage an die Stadt erfolgte.

 

 

17. März 2017

No NATO! Raus aus dem Kriegsbündnis

Diskussion mit Eingangsreferat

 NATO auflösen?

Raus aus der NATO?

Raus aus den militärischen Strukturen?

Welche politische Forderung ist richtig?

Wie bauen wir Druck auf, um aus dem Kriegsbündnis auszusteigen?

Ein Einleitungsreferat hält Renate Schiefer, Sprecherin DIE LINKE. Amper und Direktkandidatin DIE LINKE Wahlkreis Fürstenfeldbruck und Dachau


Freitag, 17. März 2017, 19.00 Uhr, Fürstenfeldbruck Bürgerpavillon Heimstättenstr. 24

Veranstalter: Sozialforum Amper, Eintritt frei, Einlass unter Vorbehalt

4. Februar 2017

Attac Winterschule

Sackgasse Rechtsruck - Auf der Suche nach Auswegen

Samstag 4. Februar, Beginn 10.00 Uhr und Sonntag, 5. Februar, Beginn 10.30 Uhr

EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80

In Vorträgen, Diskussionen und Workshops werden Auswege gesucht und aufgezeigt.

Es geht um ein friedliches, gerechtes und solidarisches Miteinander der hier geborenen wie zuwandernden Menschen in Europa, um ein faires Wirtschaftssystem, um eine Welt, in der alle ein selbstbestimmtes und würdiges Leben führen können.

Der Attac-Chor sorgt für musikalische Aufmunterung.

Veranstalter: Attac München

9. Februar 2017

Alternativen zum Neoliberalismus

Abrecht Müller - NachDenkSeiten

09. Februar: Vortrag von Albrecht Müller mit anschließender Diskussion

  • 9. Februar 2017, 19 Uhr, DGB-Haus
    Großer Saal, Schwanthalerstr.64, München
    Eintritt frei

Die Rente ist nicht mehr sicher, vielen ArbeitnehmerInnen droht mittlerweile Altersarmut. Der Niedriglohnsektor ist in den letzten 15 Jahren massiv ausgebaut worden, Minijobs, befristete Verträge und andere prekäre Beschäftigungsverhältnisse haben dramatisch zugenommen. Viele Menschen können selbst von einem Vollzeitjob nicht mehr leben.

Zugleich geht die Schere immer weiter auseinander. Reiche werden immer reicher, Arme immer ärmer. Untere und mittlere Arbeitseinkommen werden durch Steuern und Sozialabgaben hoch belastet, Vermögen dagegen bleiben unangetastet und Erbschaften werden kaum versteuert. Der soziale Zusammenhalt unserer Gesellschaft ist gefährdet.

Öffentliches Vermögen und öffentliche Dienstleistungen sind privatisiert worden, gleiches gilt zunehmend für die Privatisierung der Altersvorsorge und die damit verbundene Demontage der gesetzlichen Rentenversicherung.

“Wenn man unsere Verfassung ernst nimmt, wenn man die Verpflichtung zur Sozialstaatlichkeit nicht nur für eine Formsache hält, dann muss man die Ignoranz der politisch Verantwortlichen gegenüber der Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland für den permanenten Verfassungsbruch halten.”

Wie können Gewerkschaften und andere demokratischen Kräfte der massiven Politik der Umverteilung von unten nach oben nun entgegentreten?

Albrecht Müller wird die programmatischen Elemente einer Alternative aufzeigen, die folgende Themenbereiche streifen wird:
•    Wirtschafts- und Sozialpolitik
•    Vermögens- und Erbschaftssteuer
•    Bürgerversicherung
•    Gesetzliche Rentenversicherung
•    Daseinsvorsorge
•    Niedriglohnsektor

Und er wird etwas zur Strategie sagen, die jene Menschen verfolgen müssten, die Mehrheiten hinter sich versammeln wollen. Die herrschenden Kreise und die neoliberale Ideologie sowie die Kriegslüsternheit sind so eng mit den heutigen Medien verflochten, dass sich eine  fortschrittliche Alternative auf sie nicht wird abstützen können. Ohne eine Mobilisierung der Menschen wird es keine Alternative geben.

Albrecht Müller, Herausgeber der NachDenkSeiten, ist Nationalökonom.

Eine Kooperationsveranstaltung von:

  • NachDenkSeiten-Gesprächskreis München
  • Attac München
  • ver.di Bezirk München
  • unterstützt vom ver.di-Landesbezirk Bayern

Petition gegen das Ausgrenzungsgesetz

Wir, die Unterzeichner*innen dieser Petition, fordern den Bayerischen Landtag auf, den Entwurf der Staatsregierung für ein sogenanntes Bayerisches Integrationsgesetz in den Ausschüssen und in der abschließenden Lesung im Plenum in seinem gesamten Umfang abzulehnen.
Der Bayerische Landtag bleibt aufgefordert, im ernsthaften Dialog mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen ein Integrationsgesetz zu erarbeiten und zu verabschieden, das den Anforderungen für Integration von Migrant*innen tatsächlich entspricht. Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe von Migrant*innen am gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Leben.

Unterzeichnen Sie die Petition des Bündnisses gegen das geplante bayerische Ausgrenzungsgesetz!

https://integrationsgesetz.bayern/

7. Februar 2017

"Graue Wölfe heulen wieder"

Die türkische extreme Rechte in Bayern

Vortrag

Freiraum Dachau Brunngartenstr. 7
85221 Dachau, 19.00 - 23.00 Uhr

Im Vortrag des Antifa Infocafes Dachau stellt die Politikwissenschaftlerin Alia Sembol von der Fachinformationsstelle gegen Rechtsextremismus München die Vereine in den Fokus, die ein rechtsextrem- völkisch, rassistisches Türkentum als Ziel formulieren. Sie gibt einen Überblick über Türkische Ultranationalist_innen in München, ihre Organisationen, ihre Struktur und Aktivitäten.

Diese Vereine haben sich besonders der Pflege der Kultur, Religion, Bildung und Sport verschrieben, um ihren Größenwahn in der türkischen Community zu erweitern und Kinder und Jugendliche an eine ultranationalistische Ideologie zu binden. Eine Arbeit, die antidemokratisch, antisemitisch und vor allem auf Diskriminierung aufgebaut ist. Mit Großreichsphantasien, Militarismus, Feindbildern, religiösen Selbstzuschreibungen versetzt, durch thematisch vielseitigen Angeboten für alle Altersgruppen bauen die Vereine an einer vermeintlichen “türkische Identität in der Fremde” dem „Europa Türkentum“.

Die Recherche zum türkischen Ultranationalismus und der Umgang mit dem Thema stehen in Bayern noch am Anfang. Doch diese Auseinandersetzung ist notwendig, und deshalb kann sie nicht ohne einen Diskurs über alltäglichen Rassismus und Ausgrenzung geführt werden.
Rechtsextremismus, Rassismus und Sexismus sind Denk-, und Handlungssysteme, die sich in allen Teilen der heutigen Gesellschaften finden, so auch in den deutschen und zugewanderten Communities.

25. November 2016

Kundgebung für eine demokratische Türkei

 

In der Türkei werden nach dem missglückten Putsch Zug um Zug demokratische Rechte und Freiheiten abgeschafft, Andersdenkende unterdrückt, verhaftet, gefoltert, ermordet.

Erdogan führt unerbittlichen Krieg gegen die kurdische Zivilbevölkerung in der Türkei und gegen ihre demokratischen Vertreter. Gerade sind wieder Bürgermeister kurdischer Dörfer grundlos verhaftet worden. Es wird gefoltert und gemordet, auch parlamentarische Abgeordnete der linksliberalen Partei HDP werden verhaftet.

Zeigen wir Solidarität mit den unterdrückten Kurd*innen und Demokrat*innen in der Türkei!

 

 

 

Pressemitteilung

Bericht in der Süddeutschen Zeitung

12. November 2016

Rüstungskonversion Konferenz

Am Samstag, 12. November, von 10-17 Uhr

findet im DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64, 80336 München

eine Konferenz mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops zu Abrüstung und Rüstungskonversion statt. Es geht um Waffenexport, Rolle der Gewerkschaften, friedliche Schule und Hochschule, Pazifismus und Antimilitarismus.

mit

  • Jürgen Grässlin
  • Nicole Gohlke
  • u.v.a.

Veranstalter sind

  • die Landesarbeitsgemeinschaft Frieden der LINKEN Bayern
  • de Bundesarbeitsgemeinschft Frieden der LINKEN Bayern
  • Gewerkschaft ERziehung und Wissenschaft
  • Pax Christi
  • Versöhnungsbund - Friedensrat Freising

Eintritt frei! Hier können wir alles erfahren und diskutieren, was wir rund um das Thema Antimilitarismus wissen müssen.

2. November 2016

Staatsterror in der Türkei

Diese Kontinuität der deutschen Außenpolitik muss ein Ende finden!

Wir vom Kreisverband DIE LINKE.Amper erklären uns solidarisch mit den unseren türkischen und kurdischen Freundinnen und Freunden, die unter der brutalen Abschaffung demokratischer Rechte und dem Staatsterror unter der AKP Erdogans leiden müssen!

Zur Verhaftung der beiden Bürgermeister der kurdischen Metropole Amed (Diyarbakir) erklärt Erkan Dinar, geschäftsführendes Landesvorstandsmitglied der bayerischen LINKEN: 

"Wegen Terrorvorwürfen veranlasste die türkische Staatsanwaltschaft in der kurdischen Metropole Amed (Diyarbakir) die Verhaftung von Bürgermeisterin Gültan Kışanak und Bürgermeister Fırat Anlı. Ihre Privatwohnungen und Büros der Stadtverwaltung wurden gestürmt.

In der Türkei und Kurdistan toben Krieg und Gewalt. Seit dem gescheiterten Militärputsch wird jegliche Opposition unterdrückt. Die Regierung selber spricht von „Säuberungen“. Betroffen davon sind oppositionelle Parlamentarier/innen, friedensbewegte Akademiker/innen, kritische Journalist/innen und ganze Zeitung-en/Fernsehsender, demokratisch gewälte oppositionelle Bürgermeister/innen sowie Kommunalverwaltungen. Wöchentlich werden Mitarbeiter/innen des öffentlichen Dienstes entlassen und inhaftiert. Die Situation in den Gefängnissen ist katastrophal. Es herrscht Folter. Sogar oppositionelle Abgeordnete werden krankenhausreif geschlagen. Um Berichte darüber zu unterdrücken werden Internet- und/oder Mobiltelefonverbindungen in den Städten Amed (Diyarbakır), Mêrdîn (Mardin), Êlih (Batman), Sêrt (Siirt), Wan (Van), Elazîz (Elazığ), Dersim (Tunceli), Dîlok (Gaziantep), Riha (Şanlıfurfa), Kilis und Adıyıman lahmgelegt.

Statt wegen des eklatanten Demokratiedefizits des AKP-Regimes die Unterstützung einzustellen, hält die Bundesrepublik Deutschland an ihr fest und sorgt für ihre politische Rückendeckung. Diese Kontinuität der deutschen Außenpolitik muss endlich ein Ende finden.“

Die AfD hat Jürgen Elsässer nach Gröbenzell zu einem Vortrag mit dem Thema “Islam - Gefahr für Europa” eingeladen.

Wir wenden uns entschieden gegen Rassismus und Volksverhetzung!

Protestieren Sie mit uns und allen im Gröbenzeller Rathaus vertretenen Parteien!

Donnerstag, 17. November 2016, 19.00 Uhr Gröbenzell Rathausplatz

Es spielen Hans Well und die Wellbappn!

29. November 2016

GELD MACHT MORAL

Podiumsdiskussion mit Sahra Wagenknecht

Dienstag, 29. November 2016, 19:00 - 21:30, München

Podiumsdiskussion auf dem Tollwood Festival mit Sahra Wagenknecht und Hans-Werner Sinn

Weltsalon, Theresienwiese, 80336 München

Eintritt frei!

30. November 2016

Beschwiegene Hinterlassenschaft

Die Besetzung Griechenlands 1941-1944 und ihre Folgen

Mittwoch - 30.11.2016, 19:00 - 22:00 EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, 80336 München, Raum: Großer Saal E01 Ein gemeinsames deutsch-griechisches Erinnern an die Besatzungszeit gibt es nicht. Während in Griechenland die mörderische Politik des Dritten Reichs unvergessen ist, bleibt sie in Deutschland unbekannt, sie wird beschwiegen und verdrängt. Dieses Ungleichgewicht belastet bis heute die bilateralen Beziehungen. Es gilt diese Polarisierung durch Erinnerung und Beurteilung historisch-politischer Abläufe aufzuarbeiten, um zu einer tragfähigen Verständigung zu gelangen. Referenten: Knud von Harbou, Autor und Publizist Paul B.Kleiser, Dozent und Autor Moderation: Hartmut Heller, Sozialforum München Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der "Kriegsspuren". Münchner Friedenswochen vom 3010. bis 25.11.2016 www.muenchner-friedensbuendnis.de

23. September 2016

Trauer um Max Mannheimer

Der Holocaust-Überlebende Max Mannheimer, der am Freitag im Alter von 96 Jahren in München gestorben war, ist am Dienstag auf dem israelitischen Friedhof der bayerischen Landeshauptstadt beerdigt worden. Der Bayerische Rundfunk berichtete um die Mittagszeit von der bevorstehenden Beisetzung. Mannheimer war jahrzehntelang als Zeitzeuge aktiv und über Partei- und Organisationsgrenzen hinweg geachtet. Berufstätig war er als Kaufmann, Buchautor und Kunstmaler. 1985 erhielt er die Anfrage von Barbara Distel, damals Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau, seine Aufzeichnungen aus der Zeit des Naziregimes freizugeben. Nach deren Veröffentlichung hielt Mannheimer viele Vorträge – vor allem vor Jugendlichen.

Ein Interview mit Max Mannheimer können Sie hier lesen

DIE LINKE Amper zollt dem großen Zeitzeugen respektvolles Andenken.

22. Oktober 2016

Demonstration gegen das Ausgrenzungsgesetz

DEMONSTRATION

FÜR EIN SOLIDARISCHES MITEINANDER

GEGEN DAS GEPLANTE AUSGRENZUNGSGESETZ

der Bayerischen Staatsregierung!
Sie treibt damit die ganze Republik nach rechts.

MÜNCHEN
SAMSTAG, 22.10.16, 12 UHR, DGB-HAUS
SCHWANTHALERSTR. 64 (NÄHE HAUPTBAHNHOF)
13.30 UHR ODEONSPLATZ

– Bündnis gegen das bayerische Ausgrenzungsgesetz –

 nach dem Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern tut die CSU gerade alles, um sich als die bessere AfD zu präsentieren. Dazu gehört auch ihr Machwerk unter dem irreführenden Label „bayerisches Integrationsgesetz“. Im Interview  in den Tagesthemen vom 5. September tat Markus Söder gerade so, als sei das bayerische Ausgrenzungsgesetz schon in Kraft. Das ist schon sehr dreist. Als ob es keinen bayerischen Landtag mehr gäbe, keine Debatte, keine Öffentlichkeit!

Umso dringlicher ist es, dass wir gegen dieses geplante Machwerk an die Öffentlichkeit gehen und für unsere gemeinsame Demonstration mobilisieren.

Denn es ist so, wie Klaus Hahnzog schon auf der ersten Informationsveranstaltung sagte:

Dieser Gesetzentwurf hat mit dem Grundgesetz und der bayerischen Verfassung nichts mehr zu tun.

Und beim derzeitigen Stand der Debatte ist man verleitet zu sagen: Inzwischen geht es schon darum, dass das Grundgesetz und die bayerische Verfassung überhaupt noch ein Kriterium sind und nicht mit Verweis auf „Volkes Stimme“ alles erlaubt ist.

Anbei erhaltet ihr das auf dem letzten Bündnistreffen beschlossene Flugblatt und Plakat, das ab sofort verbreitet werden kann.

Eckdaten der Demonstration:

Samstag, 22. Oktober 2016, Auftakt: 12 Uhr vor dem DGB-Haus, Schwanthalerstr. 64

Abschlusskundgebung: 13.30 Uhr Odeonsplatz

8. Oktober 2016

Die Waffen nieder! Raus aus der NATO!

Bundesweite Demonstration in Berlin

8000 Menschen gingen in Berlin auf die Straße gegen Kriege und militärische Konfrontation gegen Russland. Die Friedensbewegung hat ein deutliches Signal an die Mächtigen gesetzt: Wir wollen keine Kriege und keine Rüstungsexporten. Wir glauben eure Märchen von Kriegen, die Menschenrechte und Frieden bringen nicht mehr!

Deutschland befindet sich im Krieg fast überall auf der Welt. Die Bundesregierung betreibt eine Politik der drastischen Aufrüstung. Deutsche Konzerne exportieren Waffen in alle Welt. Das Geschäft mit dem Tod blüht.

Dieser Politik leisten wir Widerstand. Die Menschen in unserem Land wollen keine Kriege und Aufrüstung – sie wollen Frieden.

Die Politik muss dem Rechnung tragen. Wir akzeptieren nicht, dass Krieg immer alltäglicher wird und Deutschland einen wachsenden Beitrag dazu leistet: in Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen, Mali. Der Krieg in der Ukraine ist nicht gestoppt. Immer geht es letztlich um Macht, Märkte und Rohstoffe. Stets sind die USA, NATO-Mitgliedstaaten und deren Verbündete beteiligt, fast immer auch direkt oder indirekt die Bundesrepublik.

Krieg ist Terror. Er bringt millionenfachen Tod, Verwüstung und Chaos. Millionen von Menschen müssen fliehen.

Geflüchtete brauchen unsere Unterstützung und Schutz vor rassistischen und nationalistischen Übergriffen. Wir verteidigen das Menschenrecht auf Asyl. Damit Menschen nicht fliehen müssen, fordern wir von der Bundesregierung, jegliche militärische Einmischung in Krisengebiete einzustellen.

Die Bundesregierung muss an politischen Lösungen mitwirken, zivile Konfliktbearbeitung fördern und wirtschaftliche Hilfe für den Wiederaufbau der zerstörten Länder leisten.

Die Menschen brauchen weltweit Gerechtigkeit.

Deshalb lehnen wir neoliberale Freihandelszonen wie TTIP, CETA, ökologischen Raubbau und die Vernichtung von Lebensgrundlagen ab.Die so genannten Freihandelsabkommen sind ökonomische Kriegserklärungen!

Deutsche Waffenlieferungen heizen die Konflikte an. Weltweit werden täglich 4,66 Milliarden Dollar für Rüstung verpulvert. Die Bundesregierung strebt an, in den kommenden acht Jahren ihre jährlichen Rüstungsausgaben von 35 auf 60 Milliarden Euro zu erhöhen. Statt die Bundeswehr für weltweite Einsätze aufzurüsten, fordern wir, unsere Steuergelder für soziale Aufgaben einzusetzen.

Das Verhältnis von Deutschland und Russland war seit 1990 noch nie so schlecht wie heute. Die NATO hat ihr altes Feindbild wiederbelebt, schiebt ihren politischen Einfluss und ihren Militärapparat durch Stationierung schneller Eingreiftruppen, Militärmanöver, dem sogenannten Raketenabwehrschirm – begleitet von verbaler Aufrüstung – an die Grenzen Russlands vor. Das ist ein Bruch der Zusagen zur deutschen Einigung. Russland antwortet mit politischen und militärischen Maßnahmen. Dieser Teufelskreis muss durchbrochen werden. Nicht zuletzt steigert die Modernisierung genannte Aufrüstung der US-Atomwaffen die Gefahr einer militärischen Konfrontation bis hin zu einem Atomkrieg.

Sicherheit in Europa gibt es nur MIT und nicht GEGEN Russland. Wir verlangen von der Bundesregierung:

  • den Abzug der Bundeswehr aus allen Auslandseinsätzen
  • die drastische Reduzierung des Rüstungsetats
  • den Stopp der Rüstungsexporte
  • die Ächtung von Kampfdrohnen
  • keine Beteiligung an NATO-Manövern und Truppenstationierungen entlang der Westgrenze Russlands.

Wir sagen Nein zu Atomwaffen, Krieg und Militärinterventionen. Wir fordern ein Ende der Militarisierung der EU. Wir wollen Dialog, weltweite Abrüstung, friedliche zivile Konfliktlösungen und ein auf Ausgleich basierendes System gemeinsamer Sicherheit. Für diese Friedenspolitik setzen wir uns ein.

Raus aus der NATO!

24. September 2016

Neoliberalismus und Demokratie in der Diskussion

Samstag, 15 Uhr Forum31, Heimstättenstr. 31, FFB Neoliberalismus und Demokratie in der Diskussion Veranstalter: Polit-Café des Sozialforums Eintritt frei

22. September 2016

Auf Gedeih und Verderb alternativlos?

Der Neoliberalismus

Vortrag Uli Seibert, DIE LINKE Amper,

mit kurzem Film und anschließender Diskussion

19.00 Uhr

Eine Veranstaltung des Sozialforums Amper

Heimstättenstr. 24

Fürstenfeldbruck

16. Juli 2016

Volksbegehren gegen CETA

Am Samstag, 16. Juli, startet die Unterschriftensammlung für das Volksbegehren, um CETA zu stoppen.

Das ehrgeizige Ziel ist es, die notwendigen 25.000 Unterschriften schon am ersten Tag zu sammeln.

Wir sammeln in Germering auf dem Markt, in Puchheim und Gröbenzell auf den Stadtfesten, und in Dachau. 

Weitere Informationen und Argumente, warum CETA schlecht für uns ist und warum wir ein Volksbegehren unterstützen, finden Sie hier

Unterschreiben Sie auch für den Erhalt von Demokratie!

3. September 2016

Demo und Konzert in Berlin

Aufstehen gegen Rassismus

Am 3. September, kurz vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, wollen wir mit einem Konzert und einer Demonstration in Berlin ein klares Zeichen gegen Rassismus setzen und die Stimmung in der Stadt mit prägen. Gerade die Wahlen in Berlin haben eine Signalwirkung für die weitere Entwicklung der AfD, aber auch den Widerstand dagegen.

Deshalb mobilisieren wir bundesweit zu der Demonstration und dem Konzert.

Startpunkt der Demonstration ist um 14 Uhr am Adenauerplatz. Das Konzert beginnt ab 17 Uhr am Lützowplatz. Darüber hinaus wird es an dem Wochenende weitere Aktionen gegen die AfD geben, die das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus organisiert, bzw. an denen es sich beteiligt.

Wir laden alle Organisationen, Parteien und Verbände dazu ein, den Aufruf zur Demonstration zu unterzeichnen. Dafür schickt bitte eine Mail an 3.september@aufstehen-gegen-rassismus.de

1. September 2016

Krieg ist Terror!

Antikriegskundgebung in Allach vor Krauss Maffei Wegmann

Am 1. September ist Antikriegstag.

Vor der Rüstungsschmiede Krauss-Maffei-Wegmann in Allach kamen ca 70 Menschen zur Kundgebung gegen Rüstungsexporte und für Rüstungskonversion, die DIE LINKE verstaltet hat.

Die BRD ist der viertgrößte Waffenexporteur der Welt, 55% der Rüstungsexporte kommen aus Bayern! Die bayerischen Waffenexporte stiegen um das Vierfache gegenüber dem Vorjahr. Davon gingen 90 Prozent der Kriegswaffen in problematische Drittländer wie Katar oder Saudi-Arabien. Die Panzer aus der Panzerschmiede Krauss-Maffei-Wegmann in Allach rollten ausnahmslos nach Katar.

Jürgen Rose, friedensaktiver Oberstleutnant der Bundeswehr, referierte über das Weißbuch der Bundeswehr.

Claudia Haydt, DIE LINKE, Europäische Linke und Informationsstelle Militarisierung, rief die Rüstungsproduzenten auf, den erfolgreichen Beispielen für Rüstungskonversion zu folgen und wies auf den erweisenermaßen engen Zusammenhang zwischen Rüstungshandel und Korruption hin.

Konstantin Wecker schickte ein Grußwort und schöne Musik.

Die Express Brass Band sorgte für beste Laune und Schwung.

Die Veranstaltung kann hier nachgehört und -gesehen werden: https://www.youtube.com/watch?v=hUkFSoLGKbo&feature=em-share_video_user

 

 

13. August 2016

Viva Fidel

Wir gratulieren zum 90. Geburtstag


6. August 2016

Hiroshima Nagasaki - Nie wieder!

Kundgebung am Marienplatz in München

Am 6. August 1945 warf ein Bomber der USA-Luftwaffe die erste Atombombe der Geschichte auf die japanische Stadt Hirosima. Annähernd 100.000 Menschen starben sofort, weitere Hunderttausend starben bis heute auf schreckliche Weise an den Folgen der atomaren Verseuchung. Nicht zuletzt war das auch als Machtdemontration gegenüber der Sowjetunnion gedacht; sie sollte keinesfalls in den Krieg im Pazifik eintreten. Zur militärischen Niederringung Japans war es überflüsig.

Obwohl sich alle Atomwaffenstaaten im Sperrvertrag zur Abrüstung verpflichtet haben, modernisieren sie alle ihre Atomwaffenarsenale.

In Polen wird nun ein Raketenschutzschild installiert, welcher der NATO eine nukleare Erstschlag-Option gegen Russland eröffnet.

Kundgebung mit Wortbeiträgen, Musik, Lesungen und einem lebenden Peacezeichen.

26. Juli 2016

Gewalttaten in Süddeutschland

Keine Sicherheit im Kapitalismus

Von Sascha Stanicic

Die Ereignisse von Würzburg, München, Ansbach und Reutlingen sagen sehr viel mehr über die bundesdeutsche Gesellschaft, ihre PolitikerInnen und Medien aus, als über den Islam, Islamisten und über die so genannte innere Sicherheit. Die Gewalttaten waren schrecklich und das Mitgefühl aller sollte den Opfern und ihren Hinterbliebenen gelten. Gerade aus Respekt vor diesen sollte ein sachlicher Umgang mit den Ereignissen stattfinden und ernsthaft diskutiert werden, ob es Wege geben kann, die solche Taten in Zukunft verhindern helfen können. Die Vorschläge, die aus den Reihen konservativer Staatsfetischisten aus CDU/CSU und den Rassisten der AfD kommen, sind dafür alle nicht geeignet.

Berichterstattung

Nach derzeitigem Kenntnisstand haben wir es in allen Fällen mit Einzeltätern zu tun, die weder im Auftrag irgendeiner terroristischen Vereinigung noch als Folge einer Mitgliedschaft oder Aktivität in einer Organisation handelten. Trotzdem wird in der Berichterstattung über alle vier Fälle diese Frage ausführlich behandelt. Im Fall des Mordes in Reutlingen sprechen einige Medien auch von einem Anschlag, obwohl es sich um eine Beziehungstat handelte. Die Tatsache, dass der Täter Syrer ist, reicht offenbar aus, um seine Nationalität und Religionszugehörigkeit zum Gegenstand der Berichterstattung zu machen. Als 2012 in Krailing ein Bayer seine zwei Nichten im Schlaf ermordete war in der Berichterstattung nicht zu finden, ob der Mann Christ, Atheist, CSU-Mitglied oder sonst etwas war – auch wurde seine deutsche Staatsangehörigkeit nicht sonderlich hervorgehoben. Der Amokläufer von München hat sich in einem Video als „Deutscher“ bezeichnet, er hat „Scheiß-Türken“ gerufen und eine Zeugin berichtete, dass er einen ausländerfeindliche Spruch gerufen habe. Er wurde in Deutschland geboren und hatte die deutsche Staatsbürgerschaft. In seiner Wohnung wurden Unterlagen über den rassistisch und rechts-politisch motivierten Massenmord an sozialdemokratischen Jugendlichen durch Anders Breivik in Norwegen gefunden. Der Münchener Attentäter schlug am fünften Jahrestag dieses grausamen Verbrechens zu. Alle neun Opfer sollen Migrationshintergrund gehabt haben. Trotzdem wird er in den Medien konsequent als „Deutsch-Iraner“ bezeichnet und wurde noch nach Bekanntwerden des zitierten Videos in den Medien ein „islamistischer Hintergrund“ nicht ausgeschlossen. Dass ein rechtsradikal-rassistischer Hintergrund viel naheliegender ist, wird so gut wie nirgends erwähnt. Als vor zwei Jahren in Mittelfranken ein Amokläufer zwei Menschen erschoss, wurde er in den Medien als „psychisch auffällig“ bezeichnet. Dass er Sportschütze war, wurde nicht zum Anlass genommen, diese Bevölkerungsgruppe (die ja immerhin bewaffnet ist) unter Generalverdacht zu stellen. Trotz intensiver Recherche im Internet, ist die Religionszugehörigkeit des Täters nicht zu ermitteln.

Terror verhindern?

Bei den Tätern von Würzburg und Ansbach handelte es sich offenbar tatsächlich um Männer, die zumindest Sympathien mit dem rechten politischen Islam hatten. Fragt man hier nach der konkreten Motivationslage oder Auslösern für die Tat, werden in den Medien der Tod eines Freundes des Würzburger Täters in Afghanistan und die drohende Abschiebung des Ansbacher Täters genannt. Läge da nicht die Schlussfolgerung nahe, dass ein Ende des Krieges in Afghanistan und ein Ende der menschenverachtenden Abschiebepolitik diese Taten „verhindert“ hätten? International nehmen terroristische Anschläge durch den so genannten „Islamischen Staat“ oder andere zur Zeit zu und verunsichern viele Menschen. Das ist das Ziel der Täter. Sie setzen aber auch darauf, dass die Reaktion der westlichen Staaten, PolitikerInnen und Medien weitere junge Muslime in ihre Arme treibt. Denn diese stellen oftmals „den Islam“ oder „die Flüchtlinge“ als Gefahr dar und verstärken antimuslimischen Rassismus. Dabei sind „die“ Muslime genausowenig verantwortlich für den IS, wie „die“ Deutschen für den NSU und „der“ Islam ist nicht Ursache des Terrors, genauso wenig wie „das“ Christentum für den Terror des Klu-Klux-Klans in den USA oder der christlich-fundamentalistischen Lord’s Resistance Army in Uganda verantwortlich ist.

Gegen staatliche Aufrüstung

Die Verunsicherung vieler Menschen wird von pro-kapitalistischen Regierungen auch dazu genutzt, staatliche Organe weiter aufzurüsten und demokratische Rechte abzubauen. Sie behaupten, um die Bevölkerung wirkungsvoller vor Anschlägen schützen zu können, sei es notwendig den Datenschutz abzubauen, mehr Polizisten einzustellen oder sogar die Bundeswehr im Inneren einzusetzen. Alle Erfahrungen zeigen aber, dass der Ausbau staatlicher Macht letztlich gegen alle KritikerInnen, vor allem auch gegen die Arbeiterbewegung und die Linke, eingesetzt wird. Ein Blick nach Frankreich genügt, wo der seit neun Monaten geltende Ausnahmezustand gegen streikende ArbeiterInnen und ihre Gewerkschaften eingesetzt wurde und die staatliche Repression gegen die Massenproteste der letzten Monate enorm war. Das ist ein Grund, staatliche Aufrüstung und den Ausbau staatlicher Willkürmöglichkeiten abzulehnen. Der andere ist, dass solche Maßnahmen den Terror nicht verhindern (können). Einzeltäter sind durch mehr Polizei nicht zu stoppen. Es sei denn, der Staat wird zu einem Spitzel-Staat ausgebaut, in dem bis in jede Wohnung und an jeden Arbeitsplatz geschnüffelt wird. Gleichzeitig wird eine Organisation wie der Islamische Staat so lange Mittel und Wege zur Durchführung von Attentaten finden, wie die gesellschaftlichen Grundlagen ihrer Existenz fortbestehen. Diese liegen im wesentlichen in der Ausbeutung der neokolonialen Welt, den Kriegen, der Unterstützung von Diktaturen im Nahen Osten und dem institutionalisierten Rassismus gegen Muslime und Geflüchtete in den westlichen Staaten. Will man dem IS den Boden entziehen, müssen diese Grundlagen beseitigt werden. Vor allem aber muss eine starke linke Alternative international aufgebaut werden, die der Spaltung durch Rassisten und durch die Kräfte des rechten politischen Islam den gemeinsamen Kampf von ArbeiterInnen, Jugendlichen und Erwerbslosen – unabhängig von Nationalität, Hautfarbe und Religionszugehörigkeit – für soziale Verbesserung und gegen Krieg und Imperialismus entgegen stellt. Dass einige Linke, wie Sahra Wagenknecht und Bodo Ramelow in dasselbe Horn wie bürgerliche Kräfte blasen, braucht niemand. Im Gegenteil: es schadet mehr, als es nutzt.

Zuerst erschienen auf: sozialismus.info

16. Juli 2016

Der Dritte Weg in Fürstenfeldbruck

„Dritter Weg“ Kundgebung am 16.07. in Fürstenfeldbruck Veröffentlicht am 24. Juli 2016 Die Neonazi Kleinpartei „Der Dritte Weg“ hat für den 16.07.16 kurzfristig eine Kundgebung in der Innenstadt von Fürstenfeldbruck angemeldet. Direkt am zentralen Punkt der Hauptstraße vor einer Sparkasse. Gekommen waren 15 Neonazis, darunter führende Kader der Partei bzw. des verbotenen „Freien Netz Süd“. Erst am Vormittag wurde das Vorhaben bekannt. Lokalpolitiker_innen mobilisierten binnen weniger Stunden über soziale Netzwerke zum Gegenprotest. Dieser fiel dann auch lautstark aus. Es protestierten über 60 Menschen, die SZ spricht von 80, der Merkur gar von 100. Die Reden wurden durch Trillerpfeifen, Buh Rufe und „Nazis Raus“ Sprechchöre übertönt. Die Neonazis hielten ein Transparent und Schilder mit der Aufschrift „Asylflut stoppen“. Sie hetzten gegen die Flüchtlingsunterkunft im Fliegerhost Fürstenfeldbruck und Flüchtlinge generell. Der verurteilte Rechtsterrorist Karl Heinz Statzberger vom „Stützpunkt München-Oberbayern“ des „Dritten Weg“ hielt zwei Redebeiträge, der Niederbayerische Kader Walter Strohmeier einen. Als Lautsprecherwagen fungierte ein Wagen mit Altöttinger Kennzeichen, gefahren vom Altöttinger Kader Roy Asmuß. Die Polizei war mit wenigen Einsatzkräften vor Ort. Etwa 10 USK Beamte standen mehrere Meter hinter den Neonazis. Die Kundgebung war auch nicht durch Absperrgitter getrennt. Passant_innen gingen in direkter Nähe an den Neonazis vorbei. Diese verzichteten auf das Verteilen von Flyern. Einige Gegendemonstrant_innen gingen direkt auf die Neonazis zu. Ein Gegendemonstrant hielt ihnen einen Döner hin, woraufhin einer der Nazis darauf spuckte. Anmelder war offensichtlich Stefan S. aus Puchheim (Landkreis Fürstenfeldbruck). Er dirigierter die Neonazi-Gruppe dann auch in der Manier eines Anführers zum Aufbruch und ging ihnen voran. S. ist seit über zwei Jahren auf jeder Aktion des „Dritten Weg“ dabei und hält mittlerweile auch Redebeiträge, so z.B. in München am 09.04.16. Nach gut einer Stunde war der Spuk vorbei. Erreicht haben die Neonazis niemanden, aber darum geht es ihnen auch nicht. Der „Dritte Weg“ führt hiermit seine Kleinstaktionen in Kleinstädten fort. Dabei suchen sie sich in Oberbayern bewusst Regionen ohne antifaschistische Strukturen aus, wie z.B. Pfaffenhofen am 09.04.16. Zusätzlich werden die Aktionen kurzfristig angemeldet, um so Gegenproteste möglichst gering zu halten. Die Rechnung ging in Fürstenfeldbruck nicht auf. Die Neonazis haben verschiedene bürgerliche, migrantische und auch linke Milieus zusammengebracht, die sich sehr schnell sehr einig waren. Aber es muss auch deutliche Kritik geäußert werden. Das Landratsamt hat die Neonazi Veranstaltung verschwiegen. Die Polizei muss sich vorwerfen lassen, dass sie zu weit weg stand und die Neonazis ohne Absperrung an die Passant_innen und Gegenproteste heran ließ. Nach Beendigung der Kundgebung stellte sich das USK vor die Gegendemonstrant_innen und ließ die Neonazis unbegleitet als geschlossene Gruppe weggehen. Der „Dritte Weg“ zeigt eine erhebliche Bereitschaft Gewalt anzuwenden, gerade gegen politische Gegner_innen. Die Gewaltexzesse der beiden letzten 1. Mai Demonstration des „Dritten Weg“ verdeutlichen dies. aus: www.autitici.org

Das wäre doch nicht nötig gewesen!

Nicht in unserem Namen töten!

‚Soldaten sind Mörder’. Dass Tucholsky das sagen durfte, dass Gerhard Zwerenz dies aus eigener Erfahrung weitersagen und auch ein Buch mit diesem Titel schreiben konnte, und dass auch ich hier zu sprechen vermag, dafür kämpft und siegte die Bundeswehr in aller Welt. Von Jugoslawien bis nach Afghanistan und dort bis zum Massakerfluß bei Kundus.

[...] Da steht es besiegelt durch das nur wenig veränderte Eiserne Kreuz der Naziwehrmacht Wort für Wort auf olivgrüngeflecktem Tarnuntergrund:

WIR KÄMPFEN AUCH DAFÜR,

DASS DU GEGEN

UNS SEIN KANNST

Danke sehr, das wäre doch nicht nötig gewesen. Wir möchten nicht schuld sein, dass in aller Welt von unseren Soldatinnen und Soldaten Menschen um ihr Leben gebracht werden, nur damit wir unseren Mund aufmachen können. Das tun wir auch ohne, dass Soldaten dafür auf andere schießen.

Wolfgang Gehrcke

DIE LINKE

16. Juli 2016

Bayern stoppt CETA

Kundgebung in München

CETA ist aus vielen Gründen abzulehnen. Vom Umwelt- über den Verbraucherschutz bis hin zu Arbeitnehmerrechten wird von dem Vertrag vieles angetastet. Aber nicht alles, was wir für politisch falsch halten, ist verfassungsrechtlich verboten. Für den Gang nach Karlsruhe müssen große Hürden überwunden werden. Es lässt sich nur rügen, was wider das Deutsche Grundgesetz ist. Wir sehen durch das Abkommen das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit beschädigt. Die Verfassungsbeschwerde ist jedoch nur ein Baustein des Widerstands gegen CETA: Wir wollen den Vertrag auf politischem Weg stoppen. Allerdings halten wir seine Auswirkungen für so gravierend, dass wir sie auch vom Verfassungsgericht überprüfen lassen wollen.

Die EU ist zwar zuständig für Handelsfragen, aber das Abkommen wirkt sich im Gegensatz zu anderen Handelsverträgen auf die Gesetzgebung der Mitgliedsstaaten aus. Zustimmen müssen also 30 Parlamente: Das EU-Parlament und die 28 Parlamente der Mitgliedsstaaten, zudem wird ein positives Votum der kanadischen Abgeordneten benötigt. Lehnt nur ein Parlament ab, ist CETA gescheitert.

Aber CETA kann »vorläufig« angewendet werden. Dann tritt es größtenteils schon in Kraft, wenn nur der Europäische Rat zugestimmt hat. Möglicherweise beginnen dann auch schon Verfahren vor Schiedsgerichten. Konzerne könnten Staaten also verklagen, obwohl diese noch gar nicht zugestimmt hätten. Zudem schreibt die geplante »regulatorische Zusammenarbeit« fest, dass Lobbyisten die Gesetzgebung noch vor den Parlamenten beeinflussen können. Ein sogenanntes Joint Committee mit noch unklarer Zusammensetzung, soll CETA interpretieren, wenn es um Dinge geht, die unser aller Leben beeinflussen. Es wird etwa entscheiden, welche Pestizide auf den Markt dürfen.

Roman Huber, geschäftsführender Bundesvorstand von "Mehr Demokratie"

veröffentlicht in junge Welt 01.06.2016

16. Juli 2016

BAYERN stoppt CETA

Volksbegehren und Kundgebung

CETA ist ein Freihandelsabkommen, das die EU mit Kanada verhandelt hat. Die Abkürzung CETA steht für „Comprehensive Economic and Trade Agreement“, zu Deutsch etwa „Umfassendes Abkommen über Wirtschaft und Handel“. Das Abkommen ist in der Tat sehr umfassend: Es hat 1598 Seiten. Das Original können Sie hier herunterladen.

Im Ab

kommen geht es unter anderem um Zölle, Marktzugänge, Investitionsschutz, regulatorische Kooperationsforen, die Anerkennung von Berufsabschlüssen, Transportdienstleistungen, die Liberalisierung der Erbringung von Dienstleistungen und unglaublich viele Detailregelungen, wie z.B. über die Etiketten von Weinflaschen. Da das Abkommen in vielen Bereichen sehr umfassende Liberalisierungsverpflichtungen enthält, besteht mehr als die Hälfte des Texts aus Ausnahmen und Bedingungen, an denen die EU, einzelne EU-Mitglieder, Kanada oder kanadische Bundesstaaten festhalten wollen. Welche Inhalte des Abkommens dazu führen, dass wir es ablehnen, lesen Sie hier: 10 Gründe gegen CETA

Das Abkommen wurde von Juni 2008 bis Februar 2016 zwischen der EU-Kommission und der kanadischen Bundesregierung verhandelt. Den Auftrag dazu gaben die Regierungen der Mitgliedsstaaten an die Kommission. Bevor das Abkommen in Kraft treten kann, muss es von beiden Vertragspartnern ratifiziert werden. Weil das Abkommen auch Themen berührt, die in der Zuständigkeit der Mitgliedsstaaten liegen, wie z.B. die Anerkennung von Berufsabschlüssen, muss es in der EU auch von den Mitgliedsstaaten ratifiziert werden. Das bedeutet, dass in Deutschland der Bundestag und auch der Bundesrat zustimmen müssen. Wie wir mit unserem Volksbegehren in Bayern das Freihandelsabkommen im Bundesrat zu Fall bringen, lesen Sie hier: Warum ein Volksbegehren?

Am 16. Juli können Sie sich an dem Infostand DIE LINKE Amper in Fürstenfeldbruck informieren und für das Volksbegehren unterschreiben (s. unter Termine).

Aufstehen gegen Rassismus

30. Juli 2016

Aufstehen gegen Rassismus

Unsere Alternative heißt Solidarität!

Am 30. und 31. Juli fand in München die zweitägige Regionalkonferenz der Initiative

#Aufstehen gegen Rassismus - Keine Stimme für die AfD

statt.

Mit einem Auftaktpodium und Workshop und einer Trainer*innen-Ausbildung für Stammtischkämpfer*innen war die Südkonferenz des bundesweiten Netzwerkes gut besucht und inhaltlich dicht gefüllt.

"Wir wollen verhindern, dass Rassistinnen und Rassisten Raum für ihre Hetze bekommen. Wir wollen nicht zulassen, dass die AfD und Pegia mit ihrer rechten Idelogie weiter an Einfluss gewinnt. Wir werden uns AfD, Pegida und Co. überall entgegestellen, um ein starkes Abschneiden bei der Bundestagswahl 2017 zu verhindern.

Wir werden weiterhin Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen. Dann Asyl ist Menschenrecht. Wir werden uns stark machen für gleiche politische und soziale Rechte für alle Menschen. Denn unsere Alternative heißt Solidarität."

7. Juli 2016

Das siebte Kreuz. Widerstand gestern und heute

Lesung, Musik, Aktion

Am 7. Juli fand in Dachau, genau am richtigen, geschichtsträchtigen Ort eine Lesung der anderen Art statt.

Hartmut Barth-Engelbart, Schriftsteller,  Publizist, Kabarettist, las aus

Anna Seghers Das siebte Kreuz

Ulrike Eifler, DGB-Vorsitzende Süd-Ost-Hesse, las

Berichte ihres Großvaters aus dem KZ Dachau

 Philipp Hofmann, Instrumentalist, Bariton, sang

Lieder aus dem Widerstand

Widerständige gegen Rassismus, Diskriminierung, Entdemokratisierung, Manipulation, Ausbeutung und...

stellten ihren Widerstand auf der Veranstaltung vor.

Hier der Flyer

Die Fußballflüchtlinge - am selben Abend war das EM-Halbfinale - erlebten und gestalteten einen spannenden und zuversichtlich stimmenden Abend.

Wir werden die Künstler im nächsten Frühjahr wieder zu uns nach Fürtenfeldbruck einladen!

4. Juli 2016

Protest gegen AfD Veranstaltung in Dachau

Die AfD verbreitete ihre Propaganda gegen Grundrechte wie das Asylrecht und ihre völkisch-nationalistische Hetze gegen Geflüchtete in einer Veranstaltung in Dachau.

DIE LINKE Kreisverband Amper protestierte mit jungen Antifaschist*innen vor dem Ludwig-Thoma-Haus.

Hier der Aufruf

Der Runde Tisch gegen Rassismus in Dachau feierte derweil ein buntes, gut besuchtes kulturelles Happening auf dem Rathausplatz.

No pasaran!

 

 

22. Juni 2016

Die NATO auf Repitilienniveau

Video der Franktion DIE LINKE

22. Juni 2016

75. Jahrestag des Überfalls Deutschlands auf die Sowjetunion

Dokumentarfilm

Am 22. Juni 1941, vor 75 Jahren, überfiel Deutschland die Sowjetunion. Das "Unternehmen Barbarossa" war ein beispielloser Vernichtungskrieg, in dem 27 Millionen Sowjetbürger, darunter neun Millionen Soldaten, getötet wurden. Ungefähr drei Millionen Rotarmisten ließ die Wehrmacht in Kriegsgefangenschaft verhungern. Der Kreisverband DIE LINKE. Amper nimmt am Mittwoch, dem 22. Juni, um 17.00 Uhr an der Gedenkveranstaltung in Hebertshausen teil. Am ehemaligen "SS-Schießplatz Hebertshausen" zwei Kilometer nördlich vom Konzentrationslager Dachau erschossen Angehörige der Lager-SS in den Jahren 1941 und 1942 mehr als 4000 Rotarmisten. Gerade in diesen Tagen, in denen Deutschland mit 400 deutschen Soldaten Teil des provokativen NATO-Manöver "Anakonda 2016" an der russischen Grenze ist, und die Aufrüstung der deutschen Bundeswehr und Umzingelung Russland durch die NATO medial unterstützt auf der Tagesordnung der Mächtigen stehen, erinnert DIE LINKE an das unendliche Leid, das der russischen Bevölkerung durch den deutschen Krieg angetan wurde:

Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!

19. Juni 2016

Gegen das geplante Ausgrenzungsgesetz und Hand in Hand gegen Rassismus

Demontration und Menschenkette

Am  Sonntag, 19. Juni, demonstrierten ca 1500 Menschen trotz "CSU-Sauwetter" gegen das völkische Ausgrenzungsgesetz. An der anschließenden Kundgebung und Menschenkette gegen Rassismus nahmen über 4000 Menschen teil. Ein großer Erfolg für ein bunten und tolerantes München gegen schwarze Diskriminierungspolitik.

Das bayerische „Integrationsgesetz“? Ein Integrationsangebot der CSU an die AfD!

EIN ANGRIFF AUF UNS ALLE!

Bayerische Leitkultur Pflicht für alle

Vielfalt statt Einfalt! 

Bayerische Behörden entscheiden, was verfassungswidrig ist

ausgerechnet!

Enkelkinder von Einwanderern potentiell integrationsbedürftig

Viertel-Einwanderer? Das kommt mir bekannt vor!

Keine Schulpflicht für Flüchtlingskinder

Wie war das mit dem Menschenrecht auf Bildung?

NICHT MIT UNS! WIR LASSEN UNS NICHT SPALTEN! WIR SIND ALLE NICHT INTEGRIERBAR!

10. Juni 2016

Stopp Ramstein. Kein Drohnenkrieg

Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen.

Es war die größte Protestaktion gegen Drohneneinsätze, es waren die größten Aktionen der Aufklärung und Information in der Geschichte des jahrzehntelangen Protestes gegen die Militärbasis der USA in Ramstein. Wir haben die Stimmung in der Region zugunsten von Frieden verändert. Das ist das Resümee der vielfältigen Aktivitäten in Ramstein vom 09. bis 12.06.2016. Die Aktionen waren jung. Gleichzeitig war es toll, auch viele langjährige AktivistInnen wieder zu treffen. 5000 Menschen bildeten bei strömenden Regen eine (fast) geschlossenen Menschenkette durch die Ortschaften um die Air Base Ramstein und der abschließenden Kundgebung am Kreisel vor den Toren der Base. Hand in Hand standen die Menschen an der mehr als 10 Kilometer langen Menschenkette, die bis auf kleine Lücken überall realisiert wurde. Der Dauerregen verhinderte eine noch größere Beteiligung. Die Abschlussmanifestation am Kreisel vor der Air Base brachte den ganzen Optimismus, das Bunte, das Vielfältige und Kreative der 5.000 Teilnehmenden zum Ausdruck. Hier wurde die Kraft dieser neuen Bewegung eindrucksvoll sichtbar. Dieser Optimismus und das Engagement der vielen werden weiterwirken. Das Mitwirken von Oskar Lafontaine und Tabea Rößner (MdB Bündnis 90/ Die Grünen) unterstrich die politische Bedeutung dieser Aktionen. Mehr als 600 Menschen beteiligten sich an der öffentlichen Abendveranstaltung am Freitag in der Versöhnungskirche mit Willy Wimmer und Albrecht Müller. Die Kirche war überfüllt. Die Diskussionen brachten ein klares Nein zum Krieg, zu Drohnen und Atomwaffen und einen geradezu leidenschaftlichen Appell für neue kooperative Beziehungen zu Russland zum Ausdruck. Die Erfahrungen zweier großer politischen Männer gipfelte in der Aussage: „Lasst uns Russland nicht wieder zum Feind machen“.

Der US-Militärstützpunkt Ramstein ist ein zentrales Drehkreuz für die Vorbereitung und Durchführung völkerrechtwidriger Angriffskriege. Die meisten tödlichen Einsätze US-amerikanischer Kampfdrohnen, u.a. in Irak, Afghanistan, Pakistan, Jemen, Syrien und Afrika, werden über die Satellitenrelaisstation auf der US-Air-Base Ramstein durchgeführt. US-Drohnenpiloten auf verschiedensten Militärbasen nutzen Ramstein für die Steuerung der Killerdrohnen in weltweiten und illegalen Kriegseinsätzen. In Ramstein analysieren und aktualisieren ca. 650 MitarbeiterInnen ständig die Überwachungsdaten der vermeintlichen Zielpersonen und leiten ihre Daten dann weiter.

Von deutschem Boden geht heute direkt und indirekt Krieg aus.

14. Mai 2016

Fürstenacker. Urban Gardening

Sa, 14.5., 14 Uhr, im Rahmen der Fürstenfelder Gartentage (13.-16.Mai), auf dem Fürstenfelder Gartengelände FFB Vortrag: „Fürstenacker. Urban Gardening ist mehr als nur Selbstversorgung mit Gemüse“. Referent: Dr. Richard Bartels, Slowfood Fünfseenland. Mehr Infos hier

13. Mai 2016

Ende Gelände Lausitz 2016

Wir sind das Investitionsrisiko

Ziviler Ungehorsam gegen Braunkohle! Mit vielen hunderten Menschen werden am Pfingstwochenende vom 13. – 16. Mai in einer Aktion zivilen Ungehorsams die Tagebaue von Vattenfall in der Lausitz lahmgelegt. Menschen aus ganz Deutschland aber auch aus vielen anderen europäischen Ländern haben sich bereits für das Wochenende angkündigt. Unsere Aktion wird ein Bild der Vielfalt, Kreativität und Offenheit: Einige protestieren an der Abbruchkante, andere blockieren im Tagebau die Bagger, wieder andere besetzen die Gleise der Kohlebahn und der Tagebauinfrastruktur. Unsere Aktionsform ist eine offen angekündigte Massenblockade mit vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten. Ob protesterfahren oder nicht, alle können teilnehmen. Dafür haben wir uns ein Aktionskonsens gegeben, denn von uns wird keine Eskalation ausgehen. Wir sagen: Keinen Meter weiter, hier ist Ende Gelände!

Zur Homepage mit Klick auf das Bild oder hier

23. April 2016

Anti TTIP-Demo in Hannover

Mit einer beeindruckenden Demonstration gegen das Freihandelsabkommen TTIP und CETA in Hannover zeigten 90.000 Menschen, was sie von den so genannten "Freihandeslabkommen" halten. Viele Mitglieder der LINKEN, unter ihnen zahlreiche Abgeordnete aus dem Bundestag, den Ländern und Regionen waren dabei. Der Kreisverband Amperwar natürlich auch mit einigen Mitgliedern vertreten.

22. April 2016

Informationsabend zu TTIP, Ceta und TiSA

19 Uhr, Eine-Welt-Zentrum im Bürgerpavillon, Heimstättenstr. 24, FFB Informationsabend zu CETA, TTIP, TiSA & Co., mit Filmvorführung der Doku „Konzerne klagen – wir zahlen“ und erklärenden Videoclips über CETA, TiSA und die sogenannte regulatorische Kooperation. Erläuterungen mit Diskussion: ein Vertreter von attac München. Die Zustimmung für das Abkommen nimmt rapide ab: Laut Emnid sind nur noch 25 Prozent der Deutschen für TTIP. Im letzten Juni waren es noch 47 Prozent. Auf beiden Seiten des Atlantiks protestieren Menschen gemeinsam gegen das Abkommen – weil es primär den Interessen transnationaler Konzerne dient. Obama will TTIP durchboxen – wir halten dagegen! Veranstalter: Bündnis FFB-TTIP-frei und Sozialforum Amper. Eintritt frei.

19. April 2016

Code Pink in München

Gewaltfrei gegen Krieg

CODEPINK Women for Peace

ist eine basis-demokratische Bewegung für Frieden und soziale Gerechtigkeit in den USA.

CODEPINK ist Trägerin des Aachener Friedenspreises 2014 und wird im April 2016 den Wilhelmine-von-Bayreuth.Preis für Humanitt und Toleranz überreicht bekommen.

Schwerpunktthemen ihrer Deutschlandreise werden sein: der US-Luftwaffenstützpunkt in Ramstein sowie das Africom in Stuttgart und fdie in Büchel lagernde Atomwaffenarsenale der USA.

Am 19.04.2016 19.30 Uhr im Bürgersaal Fürstenried Ost, Züricher Str. 35 (U3 Forstenrieder Allee)

Unkostenbeitrag € 4,- (€ 2,- ermäßigt)

Weitere Infos auf der codepink-in-germany-Homepage.

TTIP-Leaks bestätigen Befürchtungen

Die von Greenpaece verffentlichen Dokumente bestätigen und übertreffen alle Befürchtungen: Das Handelsabkommen greift massiv in europäische Regelungen zum Schutz der Umwelt und Verbraucher ein – mehr als zuvor vermutet. Es versucht das in Europa geltende Vorsorgeprinzip abzuschaffen, das Produkte nur erlaubt, wenn sie für Mensch und Umwelt unschädlich sind. Stattdessen droht die Einführung des in den USA angewandten Risikoprinzips. Dieses funktioniert genau umgekehrt: Erst einmal darf alles zugelassen werden – es sei denn, die Schädlichkeit eines Produkts ist eindeutig bewiesen. So wundert es nicht, dass in den USA mehr als 170 Gen-Pflanzen für den Anbau zugelassen sind, in Europa nur eine. TTIP bringt Gentechnik und Chemie nach Europa Das europäische Vorsorgeprinzip wird im TTIP-Text an keiner Stelle mehr erwähnt. Dazu passt, dass die amerikanische Agrarindustrie das Vorsorgeprinzip zunehmend als Handelshemmnis geißelt. Setzen sich die USA durch, könnten mit TTIP in Europa bislang verbotene Gen-Pflanzen oder andere umstrittene Produkte wie etwa mit Wachstumsbeschleunigern erzeugtes Fleisch auf den hiesigen Markt drängen. Fortschrittliche EU-Umweltgesetze zu Lebensmittelsicherheit oder Chemikalien drohen geschwächt oder ganz abgeschafft zu werden. Industrievertretern wird bei wichtigen Entscheidungen eine zentrale Mitsprache eingeräumt, während die Belange der Zivilgesellschaft nicht berücksichtigt werden. Die geplante gegenseitige Anpassung der Gesetzgebung zwischen den USA und der EU würde sich nach jetzigem Stand am kleinsten gemeinsamen Nenner orientieren. Europäische Gesetze etwa zur Lebensmittelkennzeichnung oder zu Kosmetika würden bedroht. „Was bislang aus diesen Geheimverhandlungen an die Öffentlichkeit drang, klang wie ein Albtraum. Jetzt wissen wir, daraus könnte sehr bald Realität werden. TTIP rüttelt an den Fundamenten des europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzes. Das Abkommen bedroht Rechte und Gesetze, die über Jahrzehnte mühsam erkämpft wurden. Dieser Vertrag darf nicht in Kraft treten.“ Jürgen Knirsch, Experte für Handel bei Greenpeace

Dank Greenpaece können wir uns nun selbst ein Bild machen. Hier geht's zu den Texten.

Gegen TTIP können Sie hier protestieren: Schicken Sie Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Mail.

Der öffentliche Druck wirkte: Die EU-Kommission reagierte mit einer Täuschungaktion. Bitte bei LobbyControl weiterlesen.

28. März 2016

Ostermarsch draußen

Im Wald bei Schrobenhausen, im Hagenauer Forst, stellt die Firma MBDA „Wirksysteme“ her. Die Wirkung ist tödlich. MBDA testet im Wald ihre Lenkflugkörper, Laser-Effektoren, Nahverteidigngssysteme, Luftverteidigungssysteme usw. Ostermarsch draußen“ Ostermontag 28. März 2016 Ostermarsch draußen Nach Schrobenhausen zur Lenkwaffenfabrik MBDA – mit einer familienfreundlichen Rundwanderung über den Forst ins malerische Paartal. Wir wünschen viel Spaß, freundschaftliche Gespräche und ein gelungenes Picknick. Unterwegs werden wir immer wieder mal kleine Informationen einstreuen – Zur Kriegsproduktion, aber auch zur Umgebung.&nb

26. März 2016

Ostermarsch München

Beim diesjährigen Ostermarsch strahlte die Sonne vom weiß-blauen Himmel, über 1000 Leute waren gekommen.

Brigitte Wolf, Stadträtin in München und Tobias Pflüger von der IMI Tübingen sprachen deutliche Worte

gegen den Bundeswehreinsatz in Syrien

gegen die Militarisierung unserer Gesellschaft

mit Bundeswehrwerbung sogar schon für Minderjährige

mit Jugendofizieren in Schulen und Hochschulen

mit 130 Milliarden Euro für die Aufrüstung der Bundeswehr

für ein Verbot aller Rüstungsexporte und Rüstungsproduktion;

Rüstungskonversion in zivile Produktion ist das Gebot der Stunde.

gegen die Auslandseinsätzen der Bundeswehr

gegen den Umbau Europas zur Festung und zum Gefängnis für uns alle

Ggegen den menschenverachtenden Deal Deutschlands und der EU mit der türkischen Regierung zur Abschottung gegen Flüchtlinge

Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!

 

21. März 2016

Lauter sein gegen Rassismus

Am 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, fand in München eine bunte und laute Aktion der Solidarität gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung.

Lauterkeit (d.h. Anständigkeit) verbunden mit Lautstärke, „Lauter sein gegen Rassismus“. Der Protest richtete sich an diesem Abend natürlich auch gegen die rassistischen Pegida-Mobilisierungen in München. Gemeinsam „LAUTER sein gegen Rassismus“!

 

 Veranstalter Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern e.V.

 

 

19. März 2016

Equal Pay Day

Infotisch in Germering

Bei strahlendem Sonnenschein und bester Laune informieren linke Powerfrauen über den Equal Pay Day, über unsere linken Positionen gegen neoliberale Ausbeutung und rechten Rassismus!

Wir sind mit unseren Infotischen alle 14 Tage im Landkreis Fürstenfeldbruck und Dachau zu finden.

Zeiten und Orte bitte hier unter "Termine" nachschauen.

15. März 2016

Cetin Oraner in Fürstenfeldbruck

KURDISTAN im Kreuzfeuer

Cetin Oraner, Stadtrat in München, Musiker und Sänger, berichtete er über die lebensbedrohliche Lage der kurdischen Bevölkerung in der Türkei und die politische Situation in Syrien und Irak. Was geschieht in der Osttürkei? Riskiert Erdogan einen Bürgerkrieg? Welche Ziele verfolgt er? Welche Rolle spielt die deutsche Politik?

Er spielte und sang traditionelle kurdische Lieder sowie internationale Stücke.

Hier zwei Videos zum Nachhören und -sehen

13. März 2016

Niederlage bei den Landtagswahlen

Jetzt erst recht! Linke Politik

Stimmenverlust in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt

Verpasster Einzug in die BaWü- und RLP-Landtage

Die Ergebnisse der Landtagswahlen am Sonntag sind ein herber Rückschlag für DIE LINKE und für alle Menschen im Land, die sich für soziale Gerechtigkeit und Demokratie einsetzen. Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Baden Württemberg und Rheinland-Pfalz stellen eine Zäsur in der politischen Landschaft dar.

Anscheinend beschäftigen sich die Wähler mit den Wahlprogrammen der Parteien so gut wie nicht und wissen in der Regel nicht, wofür die Parteien stehen. Denn wie sonst ist es zu erklären, dass die Parteien gewählt werden, die dem Wähler am meisten in die Tasche fassen werden?

AfD steht für niedrige Löhne, gegen Mindestlohn, für Abschaffung der Erschaftssteuer, für Bildung als Wirtschaftsfaktor, gegen Emanzipation der Frauen und Schutz "sexueller Minderheiten", für "deutsche Leitkultur" und Schüsse an den Grenzen auf Fliehende.

DIE LINKE steht für soziale Gerechtigkeit, Umverteilung von oben nach unten, für sichere und gut bezahlte Arbeit, Bildungs- und Chancengerechtigkeit, gegen Rüstung, Krieg und Militarisierung, für das Recht auf Asyl und Schutz der Flüchtenden, für Emanzipation und Gleichstellung aller.

Rico Gebhardt hat die zentrale Herausforderung auf den Punkt gebracht: »Den größten Beitrag, den wir Linke gegenwärtig gegen den Rechtstrend in Deutschland leisten können, ist, wenn wir die Arbeiterschaft und die Arbeitslosen zurückgewinnen. Das ist eine soziale Herausforderung mit hohem antifaschistischem Effekt!«

Eine große Herausforderung eine zeitgemäße emanzipatorische - antirassistische wie feministische - Klassenpolitik zu entwickeln, die Selbstermächtigung und Solidarität fördert, Erwerbslose, Arbeiter und Arbeiterinnen, Alleinerziehende, prekär Beschäftigte und die abstiegsbedrohte Mittelschicht für solidarische Organisierung und Protest von links gewinnt.

DIE LINKE ist unverzichtbar für eine gerechte, demokratische, soziale und tolerante Gesellschaft.

Wir verteidigen unsere linken Werte und machen eine klare linke Politik!

8. März 2016

Tag der Frau

Geld ist genug da, Umverteilung ist gefragt!

Die Frauen vom KV Amper besuchten am Tag der Frau Frauen, die in Pflege und Erziehung arbeiten oder sich dazu ausbilden. 

Die roten Rosen wurden als Zeichen der Anerkennung für die wichtige Arbeit an den Menschen, die

fast nur Frauen verrichten, gerne angenommen. Es gab engagierte Gespräche mit den Angestellten über die schwierige Personalsituation, aber auch die menschlich bereichernden schönen Aspekte ihrer Arbeit.

Wir danken dem Alten- und Pflegeheim "Haus Elisabeth" in Puchheim, dem Kindergarten in Olching, der Krankenpflegeschule in Dachau für den herzlichen und offenen Empfang. 

 

Leider wollten die Vorstände der Krankenhäuser Fürstenfeldbruck und Dachau unseren Besuch nicht, der doch in den letzten Jahren gute linke Tradition war.

16. Januar 2016

Antikriegs-Demonstration in Fürstenfeldbruck

Trotz Schnees und großer Kälte fanden sich rund 100 Teilnehmer*innen ein, um gegen Kriege, Auslandseinsätze der Bundeswehr und Rüstungsexporte zu demonstrieren.

Karin Geissler, Bürgermeisterin von Fürstenfeldbruck, sprach sich in ihrem Grußwort in klaren Worte für Friedenspolitik aus.

Andrej Hunko, Mitglied des Bundestages Fraktion DIE LINKE, Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, richtete solidarische Grüße des Aachener Antikriegsbündisses aus und berichtete von seinen Erfahrungen, wie die aggressive Nato-Osterweiterung Not und kriegerische Auseinandersetzungen in die Ukraine und Ostukraine gebracht haben. Wie in der Vergangenheit Kriege zum Beispiel gemacht wurden, um geopolitische Machtpositionen zu besetzen und Öl- und Absatzmärkte zu sichern.

Hier kann das Interview, das im Anschluss mit ihm erstellt wurde, nachgesehen werden.

Cetin Oraner, Münchner Stadtrat der Stadtratsgruppe DIE LINKE, schilderte den schrecklichen Krieg, der in der Türkei gegen die Kurden geführt wird, und richtete einen flammenden Appell an uns, das mörderische Treiben der Erdogan-Regierung anzuprangern und nicht zu unterstüzten, wie es die Bundesregierung derzeit tut.

Für musikalische Eröffnung sorgte die senegalesische Trommelgruppe DIAPPO. Der Münchner Attac-Chor unter der Leitung von Jan Prochazka heizten mit kämpferischen Liedern ein.

Aufgrund der großen Kälte verzichtete das Organisationsteam aus den Demonstatrionszug durch die Brucker Innenstadt. So konnten der Großteil der Zuhörer*innen noch die Gelegenheit zum Austausch am offenen Mikrophon nutzen.

Bomben schaffen keinen Frieden.

Nein zu Militärinterventionen in Syrien.

Nein zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr.

Stopp aller Rüstungsexporte.

Für politische Lösungen ohne Waffen.

16. Januar 2016

Antikriegsdemonstration

Samstag, 16.Januar 2016 11 Uhr, Fürstenfeldbruck Hauptstraße 8, vor der Sparkasse

Redner: Andrej Hunko, Mitglied des Bundestages Fraktion DIE LINKE, Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates

 

Musik: DIAPPO Senegalesische Trommelgruppe, Attac-Chor München

Demonstrationszug: über Rathaus und Viehmarkt zurück zur Sparkasse

Abschluss-Kundgebung: Musik und offenes Mikrophon

Bomben schaffen keinen Frieden.

Nein zu Militärinterventionen in Syrien.

Nein zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr.

Stopp aller Rüstungsexporte.

Für politische Lösungen ohne Waffen.

19. Dezember 2015

Aki-Kundgebung

Kundgebungsteilnehmer

Herbert Markus, Mitglied des Kreisvorstands des Deutschen Gewerkschaftsbundes, nennt die Rüstungsindustrie als einzigen Gewinner des Militäreinsatzes. Das Geschäft mit der Rüstung ist sehr lukrativ, und Deutschland profitiert als wetweit viertgrößter Rüstungsexporteur sehr davon. Markus fordert einen Stopp der Rüstungslieferungen in den Mittleren und Nahen Osten. Einen klaren Verlierer des Militäreinsatzes benennt er auch: die Zivilbevölkerung.

Renate Schiefer, Kreissprecherin der LINKEN und Mitinitiatorin der Antikriegsinitiative Fürstenfeldbruck (Aki-FFB) zeigt sich mit der Resonanz zufrieden, rechnet aber für die große Demonstration am 16. Januar mit viel mehr Menschen, die auf die Straße gehen und NEIN zum Krieg sagen.

Zum vollständigen Bericht über die Kundgebung, zu der die Antikriegsinitiative Füstenfeldbbruck aufgerufen hat, in der Süddeutschen Zeitung hier

Kontakt: Renate Schiefer, Antikriegsinitiative Fürstenfeldbruck, aki-ffb@gmx.de

DIE LINKE Kreisverband Amper auf facebook

Gemeinsam gegen rechts in Puchheim

Wenige Tage nach der Bürgerversammlung, auf der interessierte Bürger und Bürgerinnen und Ehrenamtliche über die baldige Ankunft von 160 Flüchtlingen in Puchheim informiert wurden, wurden abends ausländerfeindliche Schmierereien in Puchheim gefunden. Unbekannte hatten „Asylantenflut stoppen.“ und „Wir wollen kein Asylantenheim“ mit Kreide auf den Gehweg geschrieben. Die Ausländerfeinde gaben sich selbst als Anhänger der Neonazipartei „Der Dritte Weg“ zu erkennen.

Wir fotografierten und überschrieben die Schmierereien, bevor der Regen alles wieder wegwusch. Außerdem erstatten wir Anzeige gegen Unbekannt wegen Volksverhetzung. Wir wehren uns gegen Ausländerfeinde, Rassisten und Volksverhetzer und heißen die Flüchtlinge, die aus großer Not zu uns kommen, willkommen. Wir werden uns Rassisten entgegenstellen und mit Flüchtlingen solidarisch sein. Wehret den Anfängen. In Puchheim ist kein Platz für Neonazis!

Nazis Raus aus Puchheim!

12. November 2015

Bernd Riexinger in Starnberg

Am 12. November 2015, von 19-21. Uhr folgt Bernd Riexinger, Bundesvorsitzender der LINKEN, der Einladung des Kreisverbandes DIE LINKE Starnberg.

Genaueres und der Ort werden noch bekannt gegeben.

24. Oktober 2015

Solidarität mit allen Geflüchteten - Gegen Grenzen und Asylrechtsverschärfung

Demonstration München Odeonsplatz 13-16 Uhr

In den letzten Wochen sind tausende Menschen aus den Bürgerkriegsregionen und Armutszonen insbesondere des Nahen und Mittleren Ostens in München angekommen. Am Münchener Hauptbahnhof wurden sie von Hunderten freundlich empfangen und mit Wasser, Essen und Kleidung versorgt. Ohne diese selbstorganisierte Hilfe und spontane Solidarität zahlreicher Münchner_innen wäre die Versorgung der Ankommenden wahrscheinlich völlig zusammengebrochen. Dass zunächst elementare Teile der Versorgung, etwa das Bereitstellen von Trinkwasser, durch den Staat ausblieben, erscheint vor diesem Hintergrund als Inszenierung des Notstandes: die freiwillige humanitäre Hilfe wird von der deutschen Politik instrumentalisiert, um das Bild eines vorbildlich hilfsbereiten Landes zu zeichnen, das jetzt aber an die Belastungsgrenzen gelangt sei. Während überall im Land zahlreiche Menschen spontane Hilfe und praktische Unterstützung für die Geflüchteten organisierten, sind gleichzeitig noch krassere Abschottungsmaßnahmen vorbereitet und die schlimmsten Einschränkungen des Asylrechts seit den frühen 90er Jahren auf den Weg gebracht worden. Diese Maßnahmen spitzen die ohnehin restriktive aktuelle Asyl-Politik weiter zu, die im selben Jahr bereits eine Asylrechtsverschärfung verabschiedet hatte. Gegen eine solche Politik muss „Refugees Welcome“ jetzt heißen, dauerhafte Bleibeperspektiven zu eröffnen. Das bedeutet auch sich gegen die Asylrechtsverschärfung zu stellen, die aktuell von Union, SPD und Grünen durchgesetzt wird. Asylrechtsverschärfung stoppen! „Sonderlager“ schließen! Die Bundesregierung hat in Zusammenarbeit mit den Landesregierungen Ende September eine weitere weitreichende Verschärfung der Asylgesetzgebung unter dem Titel „Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz“ beschlossen. Neben der Ausweitung der sogenannten sicheren Herkunftsstaaten wurde beschlossen, Menschen in den Erstaufnahmeeinrichtungen nur noch per Sachleistungen zu versorgen. „Vollziebar ausreisepflichtige“ Personen, also Menschen die konkret von Abschiebungen bedroht sind, wird zukünftig nur noch eine Versorgung nach dem „physischen Existenzminimum“ zugestanden. Perfiderweise soll außerdem gesetzlich festgelegt werden, dass Abschiebungen generell nicht mehr angekündigt werden und so die seit Jahren kritisierte Praxis von überfallartigen Abschiebekommandos als rechtlicher Standard etabliert wird. Asylsuchende sollen zudem künftig bis zu sechs Monate in zentralen Massenlagern verbleiben, womit die Unterbringung in chronisch überfüllten Massenlagern als Lebensrealität der Ankommenden künstlich verlängert wird. Menschen aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten sollen sogar für die ganze Dauer des Asylverfahrens in der Erstaufnahme verbleiben. Die Bayerische Landesregierung vollzieht diese Praxis bereits. Im September wurden in Bayern die ersten „Sonderlager“ für Menschen aus den Balkanstaaten und anderen sog. sicheren Herkunftsstaaten eröffnet. In diesen Lagern wird im Schnellverfahren über die Asylanträge der Schutzsuchenden entschieden, ohne ausreichende Beratung und rechtlichen Beistand. Zur Liste der „sicheren Herkunftsstaaten“ werden Montenegro, Kosovo und Albanien hinzugefügt, obwohl einige Gruppen dort massiver Diskriminierung und Verfolgung ausgesetzt sind. „Sonderlager“ für Geflüchtete aus den Balkanstaaten, zu einem Großteil Rom_nija, in dem Land, das während der nationalsozialistischen Herrschaft hunderttausende Rom_nija ermordete, sind ein unfassbarer politischer Skandal. Grenzen weg! Bewegungsfreiheit für alle! Grund dafür, dass so viele Menschen auf dem Weg nach Europa sterben, sind nicht „Schlepperbanden“, sondern das europäische Grenzregime. Ein immer weiter ineinander verzahnter EU-Polizei- und Militärapparat sorgt für immer gefährlichere Fluchtrouten. Dieser Apparat richtet sich gezielt gegen die Menschen, denen keine legale Einreisemöglichkeit offensteht, und jene, die die Grenzübertritte unterstützen. Um die Kontrolle und Abschreckung auszuweiten, fordern Politiker_innen, vor und dicht hinter den Grenzen Europas „Auffanglager“ einzurichten. Dort sollen Geflüchtete fern von jeder Teilhabe- und Selbstbestimmungsmöglichke<wbr></wbr>it gesammelt und nach ihrer Verwertbarkeit für die Wirtschaft oder das moralische Image eines „Europas der Menschenrechte“, aussortiert werden. Das Problem sind nicht die Geflüchteten! Fluchtursachen benennen und bekämpfen! All jene Maßnahmen werden nicht verhindern, dass Menschen sich in Bewegung setzen um vor Krieg, Armut, Hunger, Verfolgung, rassistischer oder patriarchaler Unterdrückung oder der Zerstörung von Umwelt und Lebensgrundlagen zu fliehen - oder sich schlicht auf die Suche nach einem besseren Leben zu machen. Das hat nicht allein mit Waffenexporten und sogenannten „Friedensmissionen“ zu tun. Die Abgrenzung sogenannter „Wirtschaftsflüchtlinge“ von „echten Flüchtlingen“ übergeht zynisch globale Gewaltverhältnisse: Die ausbeuterische Profit- und Konkurrenzlogik des kapitalistischen Weltmarkts, von der im übrigen Deutschland außerordentlich profitiert, zerstört in großen Teilen der Welt jegliche ökonomische und ökologische Lebensgrundlage. Häuser brennen, der Staat schiebt ab In der anhaltenden Krise des Kapitalismus werden auch in Westeuropa Verschlechterungen der Arbeits- und Lebensbedingungen durchgesetzt. Parteiübergreifend wird zusammen mit Wirtschaftsverbänden die Gesellschaft weiter und weiter nach der Ideologie von Konkurrenz, Leistung und Profit in allen Lebensbereichen umgebaut. Alle gegen alle – „wir“ gegen „die“. Dies bestärkt Nationalismus, Rassismus, Sexismus und Homophobie, reaktionäre und faschistische Parteien und Ideen bekommen starken Zulauf. Rassistische Mobilisierungen treiben in Deutschland Tausende auf die Straße, während der rassistische Terror abermals Hochkonjunktur hat. Allein von Januar bis September 2015 gab es über 60 Brandanschläge auf Unterkünfte für Asylsuchende. Die Lagerpflicht schafft eine ideale Angriffsfläche für diejenigen, denen die ohnehin tödliche Abschottungspolitik nicht weit genug geht. Fähren statt Frontex. Solidarität mit allen Geflüchteten! Diese Zustände sind unerträglich. Wir wollen die freie Wahl des Aufenthaltortes für alle Menschen, den Stopp der Dublin III Abschiebungen und bevormundender Quotenregelungen. Wir wollen eine solidarische Gesellschaft ohne rassistische Ausschlüsse. Eine solche kommt jedoch nicht von allein. Die Ereignisse der letzten Monate haben einer breiten Öffentlichkeit gezeigt, wie Geflüchtete kämpfen müssen, um Grenzen zu überwinden, und so auch gegen herrschende Interessen politische Verhältnisse verschieben. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und ihren Kämpfen und tragen am 24. Oktober unseren Protest auf die Straße. Legale Fluchtwege schaffen – Bleiberecht für Alle Keine Militäreinsätze gegen Refugees – Frontex Auflösen Waffenexporte stoppen – Gemeinsam auf die Straße ANTIRASSISTISCHE PLATTFORM MÜNCHEN Die Antirassistische Plattform München ist ein Zusammenschluss aus verschiedenen antirassistischen Gruppen und Einzelpersonen, die im Sep. 2015 entstand

16. Oktober 2015

Crash-Kurs ohne Ende? Wir können anders! Auch in Bruck

19 Uhr Eine-Welt-Treff, Bürgerpavillon, Heimstättenstr. 24, FFB Eintritt frei. 

Warum schreitet die ökologische Zerstörung des Planeten trotz unzähliger Klimagipfel ungebremst voran? Warum hungert eine Milliarde Menschen, obwohl noch nie so ungeheure Reichtümer angehäuft wurden wie heute? Warum erweisen sich die globalen Eliten als unfähig, die Richtung zu ändern, obwohl ihr Kurs in einen planetaren Crash führt? Längst sind Millionen Menschen dabei, die destruktive Logik durch eine Logik des Gemeinwohls zu ersetzen. Ihre Selbstermächtigung ist ein Akt echter Demokratie. Was brauchen wir für ein gutes Leben? Es gibt dezentrale, plurale Ansätze, damit Bürgerinnen und Bürger selbst vor Ort aktiv werden können, Erfolgserlebnisse haben und die Verhältnisse bessern. Gezeigt wird ein Interview-Video mit dem Journalisten Fabian Scheidler. Er legt in seinem Buch "Das Ende der Megamaschine" die Wurzeln der Zerstörungskräfte frei, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen: die Ursprünge des kapitalistischen Weltsystems, die Zusammenhänge zwischen Geldökonomie und Krieg, die planetaren Grenzen des Systems und den Kampf um echte Demokratie. Dabei demontiert er Fortschrittsmythen der westlichen Zivilisation und zeigt, wie die Logik der endlosen Geldvermehrung von Anfang an menschliche Gesellschaften und Ökosysteme verwüstet hat. Sprecher des „Bündnis Fürstenfeldbruck im Wandel“ informieren im Anschluss über Wege, die ein gemeinwohlorientiertes Zusammenleben und eine demokratische Bürgerbeteiligung ermöglichen, abseits von ökonomischen Zwängen.

Interview mit dem Autor

Das Buch: Promedia Verlag Wien, ISBN 978-3-85371-384-6, br., 272 Seiten, 19,90 Euro

Das 30-Minuten-Video-Gespräch

Weitere Infos

 

Eine Veranstaltung des Bündnis FÜRSTENFELDBRUCK IM WANDEL

gemeinsam mit KULTURRAUM RONDO Kunst Kultur Politik

12. Oktober 2015

Dachauer Bündnis "Stopp TTIP"

19:30 Uhr Thiemann-Gewölbe im Ludwig-Thoma-Haus Augsburger Straße 23 – Dachau Mechthild Hofner stellt das Dachauer Bündnis „Stopp TTIP“ vor.

16. Oktober 2015

Sozial Menschenrechte – Missachtet und gebrochen

von 10:00 – 16:00 Uhr, in DGB Haus – Schwanthalerstr. 64, München

Armut in einem reichen Land wie Deutschland ist ein Skandal. vielen Menschen in unserer Gesellschaft werden elementare, von der allgemeinen Menschenrechtserklärung deklarierte, soziale Menschenrechte, versagt. Wir wollen diesen Umstand näher beleuchten. Menschenrechte sind Grundbedingung für eine Wirtschaftsordnung, in der die Würde des Menschen geachtet wird. Experten, Betroffene und Teilnehmende haben auf der Veranstaltung die Möglichkeit die Vortragsthemen zu diskutieren. Alle Interessierte, die unsere Gesellschaft mitgestalten wollen, sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung mit dem Formular wird gebeten.

Erhaltet das MAXIM!

Petition für das Kino mit politischen Anspruch in München

Liebe Freunde des MAXIM, wie vielen schon bekannt, steht das MAXIM vor dem Aus! Der Pachtvertrag endet zum 31. März 2016. Ein Unterstützerkreis aus engagierten Kinofreunden würde den Betrieb weiterführen. Jedoch macht eine erneute Mieterhöhung um etwa 40% dieses Vorhaben schier unmöglich. Derzeit suchen wir nach Finanzierungsmöglichkeiten. Der Bezirksausschuss Neuhausen-Nymphenburg hat sich unserer Sache angenommen. Es folgt eine Kontaktaufnahme der Neuhauser Stadträte mit dem Vermieter. Zudem fordert der Bezirksausschuss das Kulturreferat auf, Möglichkeiten der Unterstützung zu prüfen. Wir wollen nicht ruhen und bitten unsere Petition zum Erhalt des MAXIM zu unterzeichnen. Rückhalt in der Bevölkerung ist die beste Argumentationsgrundlage! https://www.change.org/p/erhalt-des-maxim-kino-münchen

19. Dezember 2015

Tornado-Einsatz in Syrien - Bundesregierung will Bundeswehr in Syrien

Afghanistan-Irak-Libyen-Syrien-Jemen ....

Stoppt den Kriegsterror!

Krieg ist Terror und schafftTerror.

DIE LINKE Kreisverband Amper ruft zu einer

Anti-Kriegsterror-Kundgebung auf.

Nähere Infos in Kürze hier!

Alle Waffenexporte in die Region müssen gestoppt, die Zusammenarbeit mit den größten Terror-Sponsoren Saudi Arabien und den Golfstaaten beendet und die Türkei endlich dazu bewegt werden, die Grenze zu Syrien für jegliche IS-Unterstützung zu schließen. 

DIE LINKE lehnt Krieg als Mittel der Politik ab und fordert das sofortige Ende aller Auslandseinsätze der Bundeswehr.

10. Oktober 2015

250.000 gegen TTIP & CETA

Circa eine Viertelmillion Menschen demonstrierte gegen die so genannten "Freihandelsabkommen" TTIP, CETA und Tisa und die geheimen Verhandlungen. Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich Menschen, die mit Sonderzügen und Bussen aus allen Teilen Deutschlands angereist waren, ein, um gewaltfrei und phantasievoll ihren Protest und ihre Argumente vorzutragen. Der KV Amper war dabei! Die Beiträge der Redner auf der Abschlusskundgebung kann hier nachgehört und -geschaut werden. Die Demonstration war ein großartiger Erfolg, den auch die spiegel und tagesschau nicht schlechtmachen und kleinreden können!

Nein, deine Suppe ess ich nicht!

3. Oktober 2015

Refugees Welcome in München

Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit!

Fluchtursachen bekämpfen, Flüchtlinge willkommen heißen!

28. September 2015

Aus der Traum von einem sozialen Europa?

DIE LINKE im Freiheiz in München

Zu dieser Frage sprachen - auf Einladung der Landesarbeitsgemeinschaft „Frieden und internationale Politik" der LINKEN in Bayern - Sahra Wagenknecht, Eva Bulling-Schröter und Nicole Gohlke vor knapp 500 BesucherInnen. Alle drei waren sich einig, dass es sich lohnt, für die Idee eines sozialen Europas zu streiten, Passivität und Resignation seien jetzt - auch nach der Erpressung der griechischen Syriza-Regierung - die absolut falsche Reaktion. Auch wenn dieses Europa noch lange nicht das Europa ist, das wir wollen, gibt das griechische „Oxi" ebenso wie die von Tausenden gelebte „Willkommenskultur" gegenüber Geflüchteten Hoffnung! 

Platz da! Mia san ned nur mia!

Keine Abschiebelager

Der Kreisverband Amper mit starker Unterstützung auf der großen Kundgebung gegen die CSU-Pläne, Abschiebelager einzurichten. Mit viel Prominenz und guter Laune zeigten sich die Münchner als human und tolerant.

CSUler hört auf zu zündeln! Ihr sprecht nicht für uns!

Gegen die Diffamierung der VVN-BdA

Gerne verbreiten wir hier den Aufruf der Landessprecherin VVN-BdA, gegen die Diffamierung des

Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes- Bund deutscher Antifaschistinnen und Antifaschisten

Unterschriften zu sammeln und zu protestieren.

 

Liebe Freunde der VVN-BdA,

jedes Jahr von neuem wird unsere Vereinigung durch Nennung im bayerischen Verfassungsschutzbericht als „linksextremistisch beeinflusst“ diffamiert und in ihrer Arbeit behindert. So auch im jüngsten bayerischen VS-Bericht 2014. Unsere Klage, die sich auf die VS-Berichte 2010-2013 bezog, wurde vom Verwaltungsgericht München abgewiesen.

Der bayerische Landtagsabgeordnete Florian Ritter hat vor einigen Wochen die Initiative für eine „Gemeinsame Erklärung“ ergriffen, die sich an die bayerische Staatsregierung mit der Forderung richtet, die Angriffe gegen die VVN-BdA einzustellen  und ihre Nennung im VS-Bericht zu beenden. Nach Gewinnung einer Reihe namhafter Erstunterzeichner wird diese Initiative am kommenden Montag, 29.6., in einem Pressegespräch der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei werden anwesend sein:

-       Florian Ritter, Mitglied des Bayerischen Landtags,

-       Linda Schneider, stellvertretende Bezirksleiterin Gewerkschaft Ver.di Bayern

-       Ernst Grube, Lagergemeinschaft Dachau und angeblich einer, der die VVN-BdA „linksextremistisch beeinflusst“

-       Klaus Hahnzog, Verfassungsrichter, ehemaliger zweiter Bürgermeister der LHM München

Die Gemeinsame Erklärung ist bereits im Internet auf der Petitionsplattform OpenPetition veröffentlicht und kann dort unterzeichnet werden: http://www.solidaritaet-vvn.de. Auch in Papierform ist die Unterstützung durch eigene Unterschrift und durch Sammeln weiterer Unterschriften möglich (siehe Liste zum Ausdrucken im Anhang).

Wir bitten alle, die nicht einverstanden sind damit, dass der bayerische Verfassungsschutz sich anmaßt, die Bandbreite der zulässigen gesellschaftlichen Diskussion zu bestimmen und zwischen gutem und bösem Antifaschismus zu unterscheiden, die Erklärung zu unterzeichnen und diese Bitte auch an einen möglichst breiten Kreis weiterer Menschen weiterzuleiten.

Mit Dank und antifaschistischen Grüßen

Renate Hennecke
Landessprecherin der VVN-BdA

Tel. 089-23545014
renate.hennecke@alice-dsl.net

 

 

22. Juni 2015

Gipfel der Alternativen

Jayati Gosh, Jean Ziegler

Jayati Ghosh Gipfel der Alternativen
Jean Ziegler auf der Demo
 
20. Juni 2015

Solidarität mit Griechenland

Kundgebung in München

Solidarität mit Griechenland - gemeinsam gegen das EU-Spardiktat

Auf einer kleinen, aber feinen Kundgebung, zu der das Sozialforum München aufgerufen hatte, zeigten die Menschen internationale Solidarität.

Pavlos Delkos sprch für SYRIZA München, Cetin Oraner sang ein griechisches Lied und der attac Chor bat die Zuhörer*innen, sein Lied "Eviva Espagna" gegen die Troika auf Griechenland zu übertragen.

Bildungscamp München

Bilde dich! Bildet alle! Bildet Zeltlager!

Bildungscamp München

Vom 15. – 21. Juni 2015 findet am Geschwister-Scholl- und am Professor-Huber-Platz das Bildungscamp 2010 statt. Es ist ein Experiment selbstorganisierten freien Lebens und Lernens, ein Gegenentwurf zu streng regulierter Schule, Ausbildung und Universität.

Das Bildungscamp ist frei von Zulassungsbeschränkungen und Mindestanforderungen, unabhängig von Deinen finanziellen Mitteln, es geschieht ohne Prüfungsflut und Zeitdruck: Ein Freiraum für Wissen, Diskussionen, Kreativität, Musik, Theater, Kunst, Kultur… für alles, was das Leben so ausmacht.
Freie Bildung bedeutet, auch Partizipation keine Grenzen zu setzen.

Einen Workshop "Bildung und Armut in Deutschland" hielt Renate Schiefer vom KV Amper.

6. Juni 2015

G7-Proteste in Garmisch

friedliche Demonstranten im "Wanderkessel"

In Garmisch-Partenkirchen und Elmau fanden trotz aller Abschreckungsversuche und Kriminalisierungen laute und gewaltfreie Proteste und ein Sternmarsch zum Zaun um Elmau statt. Die Demonstrationseinschränkungen und das riesige Polizeiaufgebot standen nicht nur für die AktivistInnen in keinem Verhältnis zu den Protestaktionen.Immer mehr Menschen lehnen die inhumane und mörderische Kriegs- und Flüchtlingspolitik der G7-Staaten ab. Die Legitimation der G7-Gipfel bröckelt.

Proteste gegen den G7-Gipfel

Gipfel der Alternativen und Demo in München

40.000 Menschen auf der G7-Demo in München! Einer riesengroßer, lauter, bunter und kraftvoller Protest!

Besonders begeisterten das leidenschaftliche Plädoyers Jean Ziegler "Die Hoffnung ist hier auf dem Platz!" Und die Musik der Wellbappn und Hans Söllners. Nachzuhören und zu -lesen hier.

Internationale Referenten berichteten auf dem Gipfel der Alternativen in Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops über die verheerenden Folgen der neoliberalen golbalisierten Wirtschaft und wie sie sich vor Ort und in internationaler Solidarität wehren. Mit über 600 Besuchern und Mitdiskutanden war die Freiheizhalle voll.

Totenehrung in Hebertshausen

Kranzniederlegung

Wir ehrten die 4000 ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen, die zwischen 1941 und 1942 auf dem "SS-Schießplatz Hebertshausen" des Konzentrationslagers Dachau erschossen wurden. Insbesondere kommunistische Funktionäre, Angehörige der Intelligenz sowie Juden fielen der Massenmordaktion zum Opfer.

Wir legten einen Kranz nieder und verlasen ein Gedicht:

Jewgeni Jewtuschenko

Meinst du, die Russen wollen Krieg?

Meinst du, die Russen wollen Krieg?
Befrag die Stille, die da schwieg
im weiten Feld, im Pappelhain,
Befrag die Birken an dem Rain.
Dort, wo er liegt in seinem Grab,
den russischen Soldaten frag!
Sein Sohn dir drauf Antwort gibt:

Meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen wollen Krieg?

Nicht nur fürs eig’ne Vaterland
fiel der Soldat im Weltenbrand.
Nein, daß auf Erden jedermann
in Ruhe schlafen gehen kann.
Holt euch bei jenem Kämpfer Rat,
der siegend an die Elbe trat,
was tief in unsren Herzen blieb:

Meinst du, die Russen woll’n…

Der Kampf hat uns nicht schwach gesehn,
doch nie mehr möge es geschehn,
daß Menschenblut, so rot und heiß,
der bitt’ren Erde werd’ zum Preis.
Frag Mütter, die seit damals grau,
befrag doch bitte meine Frau.
Die Antwort in der Frage liegt:

Meinst du, die Russen woll’n…

Es weiß, wer schmiedet und wer webt,
es weiß, wer ackert und wer sät –
ein jedes Volk die Wahrheit sieht:
Meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen wollen Krieg?

(1961)

21. Mai 2015

Vincent Rocks

Konzert für Demokratie und Bürgerrechte

Fürstenfeldbruck rockt

gegen TTIP, CETA, TiSA und weitere Konzerndiktate

300 Jahre Rock’n Roll

- Blues, Rock und Classic –

von Bach, über Beatles und Clapton bis zu Jimmy Hendrix

Donnerstag, 21. Mai, Bürgerzentrum Gernlinden, Brucker Str. 2

Infomarkt und Action-Zirkus ab 18.30 Uhr, Konzert ab 20.00 Uhr

Eintritt € 8,--

8. Mai Tag der Befreiung

70. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus

Am 8 Mai 1945 besiegten Truppen der Roten Armee zusammen mit den Westaliierten die deutsche Wehrmacht.

Die Soldaten und Bürger der Sowjetunion trugen die Hauptlast des Krieges gegen Hitlerdeutschland. Obwohl schon 1941 die Eröffnung einer zweiten Front in Westeuropa gefordert wurde, warteten die Aliierten mit der Landung in der Normandie bis Juni 1944. Der spätere US-Präsident Harry S. Truman 1941:"If we see that Germany is winning, we ought to help Russia, and if Russia is winning we ought to help Germany, and that way we let them kill as many as possible." 30 Millionen Tote hatte die Sowjetiunion am Ende des Krieges zu beklagen.

Heute werden wieder Russland und Präsident Putin als Feind dargestellt. Bundeskanzlerin Merkel hält es nicht für nötig, an der Gedenkfeier am 9. Mai in Moskau teilzunehmen.

Während die NATO mit deutscher Unterstützung Russlands Einkreisung vorantreibt, verfolgen und töten fachistische Milizen in der Ukraine Andersdenkende. Vor einem Jahr verbrannten mindestens 48 Gegner des Kiewer Regime im Gewerkschaftshaus in Odessa! Wenn der ukrainische Ministerpräsident Jazenjuk behauptet, die Sowjetunion habe im zweiten Weltkrieg "die Ukraine und Deutschland überfallen", kommt kein Widerspruch aus den Berliner Regierungskreisen.

In Deutschland setzen Neofaschisten und Rassisten Flüchtlingsunterkünfte in Brand, bedrohen Bürgermeister, die Flüchtlinge aufnehmen wollen.

Halten wir dagegen: Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

7. Mai 2015

Der Krieg, der Soldat und unser Gewissen

Vortrag mit Diskussion

Jürgen Rose

Oberstleutnand der Bundesweht a.D. und Publizist

Krieg um unsere Köpfe:

Wie wir kriegsreif gemacht werden.

Propaganda in Politik und Medien

1. Mai in München

 

 

 

Super Stimmung

rote Fahnen!

 

 

 

So ein bisschen Regen

kann uns doch nicht abhalten!

 

 

 

Auftakt der

Kampagne

 

 

DAS MUSS DRIN SEIN!

  • Befristung und Leiharbeit stoppen.
  • Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV.
  • Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst.
  • Wohnung und Energie bezahlbar machen.
  • Mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit.
18. April 2015

Aktionstag gegen TTIP, CETA, TiSA

Das war richtig groß!

 

20.000 Menschen gingen am 18. April auf die Straße

gegen die so genannten "Frei"-Handelsabkommen 

TTIP mit den USA, CETA mit Kanada und TiSA für den Dienstleistungssektor 

sind ein Generalangriff auf Demokratie und Bürgerrechte. Geheim verhandelt, von der Bevölkerung abgelehnt, von Merkel begrüßt.

                   DEMO(kratie) erhalten!

 

 

 

                 Bürgerrechte vor Konzernprofit!

 

 

           Wir waren natürlich dabei!

Am 7. Oktober startete die selbstorganisierte Bürgerinitiative, die von mehr als 240 Organisationen aus 21 EU-Staaten getragen wird, mit der Sammlung von Unterschriften gegen das Freihandelsabkommen TTIP. Die Marke von einer Million Unterschriften konnte am 4. Dezember 2014 geknackt werden. Die zweite Million wird jetzt ins Visier genommen. Wer es noch nicht getan hat, kann nebenstehend unterschreiben.

4. April 2015

Ostermarsch 2015

Wir gehen auf die Straße!

 

     

70 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus scheint die Welt aus den Fugen zu geraten:

In Zentralafrika, der Levante oder im Donbass liegen friedliche Lösungen in der Ferne. Doch der Krieg ist nicht erst seit dem blutigen Ukraine-Konflikt wieder in Europa angekommen:

Mit den Kriegen im Irak oder Afghanistan, Syrien oder Libyen wurden bereits in den vergangenen Jahren Staatengebilde nachhaltig destabilisiert. So konnte sich Nährboden für religiös motivierte Terrormilizen wie der IS entwickeln.

Bayern war und ist als europäisches Herzstück in der Stationierungsstrategie des US-Militärs unmittelbar an diesen Kriegen beteiligt. Die riesigen Truppenübungsplätze in Grafenwöhr und Hohenfels in der Oberpfalz sowie die Luftwaffenbasen in Ansbach und Illesheim in Mittelfranken sind zentrale Drehkreuze für Kriegseinsätze der USA. Deren Nutzung für die Durchführung des Drohnenkriegs und als Spionagestützpunkte der NSA wird von der Bundesregierung ebenso geduldet wie Verstöße gegen das Völkerrecht und Verschickungen angeblicher Terroristen in Foltergefängnisse. Bayern ist zudem mit großen Rüstungsschmieden Profiteur der unverantwortlichen Waffenlieferungen Deutschlands in nahezu alle Krisenregionen dieser Welt. Dies muss ein Ende haben. Bayern darf keine Rüstungsschmiede sein.

 

 

15. März 2015

Flüchtlinge in unserem Landkreis

Zwischen Abschottung und freundlicher Aufnahme

Am 15. März in Fürstenfeldbruck und am 22. März in Dachau

Vortrag und Diskussion 

Lili Schlumberger-Dogu, Mitglied der Partei DIE LINKE und Expertin für Flüchtlingsfragen, beleuchtete kritisch die Problematik der Flüchtlingspolitik in der EU, in Deutschland, in Bayern und in unseren Landkreisen Fürstenfeldbruck und Dachau zur Zeit und in den vergangenen Jahrezehnten.

 

Lebhaft diskutiert wurde über die Forderungen der LINKEN und über praktische Hilfe, die wir hier direkt leisten können.

10. März 2015

Bildungsarmut in Deutschland

Vortrag und Diskussion mit Renate Schiefer, Mitglied der Partei DIE LINKE und Expertin für Grundbildung.

Nationale und internationale Studien belegen: Jeder siebte Erwachsene in Deutschland kann nicht ausreichend lesen und schreiben, obwohl er hier aufgewachsen ist und die Schule besucht hat.

Der Zusammenhang zwischen erreichtem Bildungsniveau im Erwachsenenalter und sozialer Herkunft ist in Deutschland besonders eng: Funktionaler Analphabetismus ist sozial vererbt.

DIE LINKE tritt für echte Chancengleichheit ein:

Gute Bildung für alle!

 

 

 

19. Februar 2015

Lesung Nachdenken über NSX

Geschichten, Gedichte, Reportagen und Szenen gegen Rechts

 

v.l.n.r Renate Schiefer und die Autoren

Wolf-Dieter Krämer Ingeborg Struckmeyer Stefan Metzger

Flyer

14. Februar 2015

One Billion Rising in Germering und München und der ganzen Welt

Germering

ONE BILLION RISING … das ist:

Ein globaler Streik. Eine Einladung zum Tanz für Frauen und Männer! Ein Akt weltweiter Solidarität, eine Demonstration der Gemeinsamkeit, womit Frauen sich tagtäglich auseinandersetzen müssen … und zu zeigen, wie viele wir sind. Eine Weigerung, Gewalt gegen Mädchen und Frauen als gegeben hinzunehmen. Eine neue Zeit und eine neue Art des SEINS.

11:00 Uhr Germering am Kreisel in der Unteren Bahnhofstraße

15:00 Uhr München Sendlinger Tor Platz

9. Februar 2015

Lichterkette in Puchheim gegen Pegida

19:00 Uhr

Die erste Kundgebung im Landkreis gegen die Pegida-Bewegung findet in Puchheim statt. Der Stadtrat rechnet damit, dass im Sommer die ersten Flüchtlinge in Puchheim einziehen. In Erinnerung an die Befreiung Ausschwitz' durch die Rote Armee vor 70 Jahren und die vielen aktuellen Kriege und Bürgerkriege warb Bürgermeister Norbert Seidl für eine Beteiligung aller Bürger, Vereine und Verbände, für "Offenheit, Toleranz und Gastfreundschaft" einzustehen.

Nach der Auftaktkundgebung um 19 Uhr am Grünen Markt soll eine Lichterkette das Denkmal "Nord-Süd-Durchblick" mit dem Mehrgenerationenhaus ZAP verbinden und auch unter der Bahn hindurchführen zum Zeichen, dass wir uns nicht auseinanderreißen lassen.

Wir sind dabei!

Aktionen gegen die Münchner "Sicherheitskonferenz"

Friedenskonferenz

Internationale Münchner Friedenskonferenz 6.-8. Februar 2015