Unterschriftensammlung gegen TTIP

Die EBI ist beendet, die Unterschriftensammllung geht weiter
 
16. Mai 2017

Die Anstalt

Leiharbeit und Gewerkschaften

LeiharbeiterInnen: Von der Politik zugunsten der Wirtschaft vernachlässigt und an die Gewerkschaften verwiesen, von diesen zugunsten der Stammbelegschaften und der Wettbewerbsfähigkeit verraten und an abhängige Betriebsräte verwiesen… Die LabourNet-Rubrik zum Sklavenhandel ist voll von Belegen: Wer gleiche Lohn- und Arbeitsbedingungen will, kann sich auf niemanden verlassen und muss dafür durch mehrere Instanzem klagen – wir helfen dabei! Unter der Mailadresse prof.daeubler@labournet.de  können sich an einer Klage interessierte Leiharbeiter (bzw. Ex-Leiharbeiter einer Leiharbeitsfirma) an Herrn Prof. Däubler wenden.

Weitere Informationen unter http://www.labournet.de/

 

 

8. Mai 2017

Tag der Befreiung vom Faschismus

Wir wollen den 8. Mai als Gedenktag und Feiertag!

Meinst du, die Russen wollen Krieg?

Meinst du, die Russen wollen Krieg?
Befrag die Stille, die da schwieg
im weiten Feld, im Pappelhain,
Befrag die Birken an dem Rain.
Dort, wo er liegt in seinem Grab,
den russischen Soldaten frag!
Sein Sohn dir drauf Antwort gibt:

Meinst du, die Russen wollen Krieg?

Nicht nur fürs eig’ne Vaterland
fiel der Soldat im Weltenbrand.
Nein, daß auf Erden jedermann
in Ruhe schlafen gehen kann.
Holt euch bei jenem Kämpfer Rat,
der siegend an die Elbe trat,
was tief in unsren Herzen blieb:

Meinst du, die Russen wollen Krieg?

Der Kampf hat uns nicht schwach gesehn,
doch nie mehr möge es geschehn,
daß Menschenblut, so rot und heiß,
der bitt’ren Erde werd’ zum Preis.
Frag Mütter, die seit damals grau,
befrag doch bitte meine Frau.
Die Antwort in der Frage liegt:

Meinst du, die Russen wollen Krieg?

Jewgeni Jewtuschenko

Pflegenotstand stoppen!

100.000 Pflegekräfte mehr

In deutschen Krankenhäusern fehlen 100 000 Pflegekräfte. Die Folgen sind bekannt: fehlende Zuwendung, mangelnde Hygiene, mehr Unfälle. Ich fordere Sie auf: Handeln Sie! Die Bundesregierung muss dringend per Gesetz festlegen, wie viele Pflegekräfte für wie viele Patienten und Patientinnen vorhanden sein müssen Hier die Petition unterschreiben: https://www.die-linke.de/nc/100000/

 

Wir fordern:

 -    1. Eine Pflegevollversicherung, die alle pflegebedingten Leistungen umfasst. 

-    2. Eine solidarische Pflegeversicherung, in die alle einzahlen. 

-    3. Menschenwürdige Pflege darf nicht der Profitmaximierung dienen.

-    4. Menschen mit Pflegebedarf müssen selbst bestimmen können, wo und wie sie wohnen. 

-    Sofortmaßnahmen gegen den Pflegenotstand:

o   100.000 Pflegekräfte mehr in den Krankenhäusern.

o   Gute Löhne für gute Pflege – Pflegeberufe aufwerten: Als Schutz gegen Lohndumping muss der Pflegemindestlohn sofort auf 14,50 Euro erhöht und auf weitere Tätigkeitsbereiche in der Pflege ausgedehnt werden. 

o   Versicherte entlasten: Die Kosten der medizinischen Behandlungspflege müssen auch in stationären Pflegeeinrichtungen von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen werden.

21. September 2016

Haus mit der roten Fahne

Unterschriftensammlung für den Erhalt

Die Hausverwaltung des Anwesens Tulbeckstr. 4f (GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH) hat dem Verlag Das Freie Buch (seit 38 Jahren Mieter des Hauses) das Mietverhältnis zum 31.12.2016 gekündigt. Die Grundlage ist ein Beschluß des Münchner Stadtrats, das Gebäude anderen Zwecken zuzuführen.
Durch diesen Beschluß gefährdet ist nicht nur ein seit den 1970er Jahren im Westend beheimateter Verlag und eine Druckerei der Arbeiter- und demokratischen Bewegung. Denn das Haus ist auch ein Denkmal der Münchner Arbeiterbewegung, eine soziale Begegnungsstätte, ein Ort kultureller Veranstaltungen, der Literatur und der Volksbildung.
Das soll nach dem Willen von Stadtrat und GWG aus der Schwanthalerhöhe verschwinden. Das darf nicht geschehen. Der Ausverkauf unserer Stadtviertel und die Verdrängung von Kleingewerbe und von Orten der Begegnung betreffen uns alle. Diese Kündigung muß zurückgenommen werden.

Hiermit fordere ich den Eigentümer des Anwesens und die Stadt München auf sicherzustellen, daß das Gebäude Tulbeckstr. 4f, gemietet vom Verlag Das Freie Buch, weiter wie bisher genutzt werden kann. Ich fordere den Stadtrat der Stadt München auf, seinen Beschluß vom 23.09.2015 zur künftigen Verwendung dieses Anwesens zurückzunehmen und dafür zu sorgen, daß das Haus in seiner derzeitigen Verwendung erhalten bleibt.