Empört euch! Engagiert euch! Mehr Personal im Dachauer Klinikum

Die Zustände im Dachauer Klinikum sind nicht mehr hinnehmbar. Es ist höchste Zeit zu handeln. Dazu brauchen wir das Engagement jedes und jeder Einzelnen, aller Gewerkschaften, Organisationen, Vereine.

Immer weniger Arbeitskräfte in der Pflege müssen immer mehr Kranke versorgen. Das Personal klagt, dass Patienten kaum noch so gepflegt und versorgt werden können, wie es der Notwendigkeit und dem Ethos dieses lebenswichtigen Berufes entspricht.  Die Rechte der ArbeitnehmerInnen werden untergraben

 

Was tun? Wir fordern:

→  Sofort mehr Personal in Pflege, Reinigung und Service!

→  Ein Pflegeschlüssel, der gute Arbeit und Pflege garantiert, muss für Klinikbetreiber verpflichtend festgeschrieben werden. Die Beschäftigten wissen, wie viele sie dafür sein müssen, ihre Expertise muss gelten.

→  Mehr Lohn und Ausbildungsvergütung, weg mit Leiharbeit und Befristung!

→  Die Nicht-Beachtung des Personalschlüssels muss sanktioniert werden, die Gefährder der Gesundheit der Bevölkerung müssen strafrechtlich haftbar gemacht werden. 

Rücknahme der Privatisierung der Krankenhäuser, Kliniken und Altenheime: Gesundheit darf keine Ware mehr  sein. Gesundheitsversorgung ist eine gesellschaftliche Aufgabe und darf nicht Konzerninteressen geopfert werden. Sie gehört wieder in die Hand der Gesellschaft. 

→ Wir dürfen es nicht den Beschäftigten der Klinik alleine überlassen, unser marodes Gesundheitssystem zu retten.

 

Das ganze Flugblatt gibt es hier

Fragen, Solidaritätsschreiben und Infos zur Unterstützung des Arbeitskampf im der Klinik via: info@die-linke-amper.de

12. Juli 2017

Helios kassiert - Pflege verliert

Solidarität mit den Beschäftigten der Helios Amper Klinik Dachau

Seit das früher renomierte und beliebte Dachauer Krankenhaus privatisiert worden ist, verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten immer weiter. Es herrscht akuter Pflegenotstand in Dachau, die Beschäftigten protestieren gegen den Personalmangel, gegen den die Klinik nur scheinbar etwas unternimmt. Fachkräftemangel? Kein Wunder bei diesem Arbeitsdruck und der permanenten Überlastung. Aus internen Kreisen wird von zeitweise skandalös und gefährlich unterbesetzte Stationen berichtet. Darunter leidet massiv die Gesundheit der Arbeiter*innen in der Pflege und der Patienten.

Wir nehmen das nicht hin. DIE LINKE.Amper zeigte  mit einer Graffitiaktion ihre Solidarität mit den Beschäftigten, die Gewerkschaft denkt über Streiks nach, mit weiteren Aktionen werden wir den Druck erhöhen.

"Um die Beschäftigten in ihrem Widerstand gegen die miserablen und sich ständig noch verschlechternden Arbeitsbedingungen zu unterstützen, braucht es Öffentlichkeit und Organisation, keine bessere Kommunikation mit den Verursachern des Missstandes", so Renate Schiefer, Sprecherin des Kreisverbandes Amper, an den Geschäftsführer der Helios Klinik Dachau.

26. Mai 2017

Was will die LINKE

politischer Stammtisch

 

 

Die Presse ist voll von Berichten über die Zustände im Dachauer Krankenhaus: Die Beschäftigten klagen über enorme Arbeitshetze und -druck, die Patienten über mangelhafte Pflege und sogar unhygienische Zustände.

Was ist da dran? Was sind die Hintergründe?

Am Dienstag, 9. Mai, fand eine Podiumsdiskussion dazu statt. 

Die Presseberichte finden Sie hier

und hier

und hier

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Gegen Personalabbau und Druck auf die Beschäftigten, gegen Verschlechterung der Pflege im Interesse der Profitmaximierung für den Helios-Konzern protestieren wir weiter und sind solidarisch mit den Beschäftigten der Amper-Klinik Dachau!

6. Oktober 2016

Spenden für Mädchenschule in Kobane

Das Sozialforum Amper sammelt Spenden für eine Mädchenschule im befreiten Kobane:

Wir möchten dabei helfen und uns am Aufbau einer Berufsschule für die Mädchen von Kobanê mit Spenden beteiligen. Dabei wollen wir auch die Ausbildung der tapferen Mädchen und Frauen fördern, die ganz wesentlich zur Befreiung von Kobanê beigetragen haben. Sieverdienen die ganze Solidarität der Weltgemeinschaft.
Helfen Sie mit! Jeder Euro zählt. Tragen wir dazu bei, den um Frieden und ihre Heimat ringenden Menschen Hoffnung zu geben undihnen damit die lebensgefährliche Flucht übers Mittelmeer zu ersparen.


Spendenkonten – bitte immer das Stichwort „Kobanê“ angeben:

• Heinrich-Rodenstein-Fonds der GEW SEB Bank Frankfurt/Main
IBAN: DE97 5001 0111 1707 2747 00
BIC: ESSEDE5F
• Eine Welt Zentrum FFB e.V.Sparkasse Fürstenfeldbruck
IBAN: DE44 7005 3070 0031 6847 80
BIC: BYLADEM1FFB
(Für eine Spendenquittung bitte die vollständige Adresse angeben.)

AKTUELLER SPENDENSTAND € 40.958,--      ETAPPENZIEL € 50.000,--

 


Quelle: http://www.die-linke-amper.de/politik/in_unserer_region/